Schauspiel-Legende aus „Superman“ ist tot

Mit seinen Charakterdarstellungen erlangte er international Aufmerksamkeit und Berühmtheit. Besonders für seine Rolle in den „Superman“-Filmen mit Christopher Reeve kennt ihn eigentlich jeder: Ned Beatty („Superman“: Otis) ist tot.

Ned Beatty verstarb am Sonntag im Alter von 83 Jahren. Seine Familie und das Management bestätigten die Todesmeldung. Der Schauspieler soll zuhause eines natürlichen Todes gestorben sein.

Beatty, der seine Karriere ursprünglich als Musiker begann, dann aber bald zu Theater, Film und Fernsehen wechselte, spielte in mehr als 150 Filmen mit. Zu seiner Filmografie gehören Kinohits wie Network“, „Die Unbestechlichen“ und „Superman“ und die Serien „Homicide“ oder „Roseanne“.

Der 83-Jährige wird als „ewiger Nebendarsteller“ in die Geschichte eingehen, der es vermochte, seinen Rollen einen einzigartigen Charakter zu geben. Und bestimmt erzeugten gerade diese Nebenrollen ein gelungenes Gesamtkonzept, das seine Filme so erfolgreich machte.

1977 wurde Beatty für seine Rolle als Medien-Konzernchef Arthur Jensen in „Network“ sogar für einen Oscar nominiert. Doch hierzulande am bekanntesten ist sein Gesicht als Otis, der trottelige Gehilfe von Lex Luther, dem Widersacher Supermans. 1978 und 1980 spielten Beatty und Gene Hackman (91) das Schurkenduo, welches den stärksten Mann der Welt mit Kryptonit bezwingen wollte.

Weitere bekannte Rollen verkörperte Beatty in den Filmen „Der Exorizst II – Der Ketzer“, „Mach’s nochmal, Dad“ und „1941 – Wo bitte geht’s nach Hollywood“ und natürlich als Hauptrolle als Detective Stanley Bolander in der Krimireihe „Homicide“ (1993 – 1995).

Danach dünnten sich Beattys Auftritte allmählich aus. Seine letzten Beteiligungen an großen Filmen waren Sprechrollen in Animationsfilmen. 2010 sprach Beatty in „Toy Story 3“ den pinken Teddybären Lotso, kurz darauf gab er seine Stimme wieder einem Bösewicht in „Rango“.

Ned Beatty war dreimal verheiratet und hinterlässt acht erwachsene Kinder.

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