Sarah Hannemann war selbst Patientin auf der Intensivstation

Sarah Hannemann kümmert sich als Meike Lutz („Nachtschwestern“) um Patienten in misslichen Lagen. Im echten Leben musste die Schauspielerin selbst schon auf die Intensivstation. Nachdem ihr das Blut aus dem Ohr tropfte, diagnostizierten die Ärzte einen Schädelbruch!

Der dramatische Vorfall ereignete sich als die ehemalige „Unter uns“-Schauspielerin als Teenager im Internat lebte. Gegenüber RTL erzählte Sarah Hannemann (30) die abenteuerliche Geschichte dahinter: Sie sei als Jugendliche nachts über ihre eigenen Koffer gefallen und „mit voller Wucht auf die Bettkante geknallt“. Von der Verletzung benebelt, schaffte die junge Rothaarige es gerade noch ins Bett und schlief dort erstmal. Am nächsten Morgen weckte sie schließlich eine Betreuerin. „Mir ist wohl das Blut aus dem Ohr gelaufen“, sagt Hannemann. Dann ging es erst einmal ins Krankenhaus. Die Ärzte erkannten einen Schädelbruch und legten die Teenagerin eine Woche auf die Intensivstation.

Ob diese Krankenhaus-Erfahrung sie in ihrer Laufbahn beeinflusst hat? Neben der Schauspielerei engagiert sich Hannemann in der Behinderten-Betreuung und in einem Krankenhaus absolvierte sie einst ein Praktikum. Sogar im Hospiz hat die lockige Schönheit schon ehrenamtlich gearbeitet. „Ich habe erfahren, dass die Menschen dort sehr dankbar sind für die Hilfe, die man anbietet. Und dass man das Leben nutzen sollte, solange man kann“ sagt Hannemann.

Letztes Jahr führte Hannemanns Weg dann auch vor der Kamera ins Krankenhaus. In der RTL-Serie „Nachtschwestern“ spielt sie die schlagfertige aber herzliche Meike Lutz. Durch ihr Praktikum vor 15 Jahren weiß die Schauspielerin, welche Arbeit das in Wirklichkeit ist. Was ihr daran bis heute noch heftig im Gedächtnis geblieben ist: Betten hin und herschieben, von Zimmer zu Zimmer rennen und vor allem die Rückenschmerzen! Hannemann betont, sie habe „großen Respekt vor der harten Arbeit und dem Pflegepersonal.“