Sahra Wagenknecht ist privat ein Wrack

Die Spitzenpolitikerin Sahra Wagenknecht hat in ihrem Leben schon viel erreicht. Doch nichts, was ihr nachhaltig bleibt. Das musste sich die Frau von Oscar Lafontaine nun eingestehen.

Sie bereut es beispielsweise sehr, keine eigenen Kinder zu haben, wie sie im Interview mit der „Bunten“ erzählte. „Ich glaube, es ist für jede Frau eine traurige Erkenntnis, wenn sie begreift, dass sich das Zeitfenster geschlossen hat“, erklärt sie.

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Das gestern vom #Klimakabinett vorgestellte Klimapaket ist unsozial und ineffektiv. Es belastet vor allem kleine und mittlere Einkommen. Es schont Reiche und Konzerne. Es setzt auf nutzlose, marktliberale Instrumente statt auf wirkungsvolle staatliche Ordnungspolitik. Es treibt die Gesellschaft auseinander. Das #Klimapaket wird im #Bundestag keine Unterstützung der LINKEN erhalten. Sämtliche Maßnahmen des Klimakabinetts sind nicht gegenfinanziert und daher eine teure Mogelpackung. Jedes Klimapaket, das keine angemessenen Steuern für die superreichen Multimillionäre vorsieht, will stattdessen kleine und mittlere Einkommen belasten. Wer nicht sagt, wo das Geld herkommen soll, täuscht Bürgerinnen und Bürger. Es muss massiv und nachhaltig investiert werden. Diese notwendigen zusätzlichen Investitionen dürfen nicht mit unsozialen Kürzungen in anderen Bereichen finanziert werden. Höhere Kraftstoffpreise werden Geringverdiener besonders hart treffen. Das Klimapaket untergräbt die Akzeptanz des Klimaschutzes in der Gesellschaft und den sozialen Zusammenhalt. Angela Merkel wird als gescheiterte Klimakanzlerin in die Geschichte eingehen. Dieser weitgehend ineffektive Flickenteppich an Maßnahmen wird dem Klimawandel nicht ansatzweise gerecht. Kaum jemand wird aufgrund der heutigen Beschlüsse sein #Auto stehen lassen, selbst wenn er es könnte. Der Markt versagt beim Klima und trotzdem liefert die Kanzlerin das Klima weiterhin dem Markt aus. Nationaler Emissionshandel ist der falsche Weg: Statt höherer Energiepreise, die das Leben für Pendler und Geringverdiener verteuern, brauchen wir staatliche Ordnungspolitik, die die Gesellschaft sozial und klimafreundlich umbaut. Weiterlesen bei der @linksfraktion #dielinke #linke #linksfraktion #politik #instapolitik #instalinke #sahrawagenknecht

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Statt Nachts für den Nachwuchs aufzustehen, ist Wagenknecht ein gefühlt ganzes Leben lang nur schlaflos gewesen, weil ein Termin den nächsten gejagt hat. Erst im März diesen Jahres erlitt die 50-jährige sogar einen Burn-out. Sie sei damasl „völlig ausgebrannt“ gewesen. „Ich habe gespürt, dass ich nicht mehr so weitermachen kann. Wenn man den Eindruck hat, dass man sich nur noch aufreibt, muss man irgendwann die Konsequenzen ziehen.“
Und die Konsequenz hat sie gezogen. Im Frühling kündigte sie an, auf den Fraktionsvorsitz zu verzichten. Bis zum diesjährigen Herz wolle sie ihrem Amt aber dennoch treu bleiben.

Die Entscheidung, auf ihr Amt zu verzichten, hätte ihr eine große Last von ihren Schultern genommen. In der schweren Zeit ihres Burn-outs stand ihr vor allen Dingen ihr Ehemann zur Seite. Auf ihn hätte sie sich blind und bedingungslos verlassen können. Auf ihren allgemeinen Zustand hätte er „sehr verständnisvoll“ reagiert. „Er hat mich immer wieder aufgefangen, wenn ich müde und leer war. Aber irgendwann hat auch er gesagt: Das geht so nicht weiter“, sagte sie.

Möge sich Wagenknecht in ihrer Zeit ohne die zahlreichen Verpflichtungen als Fraktionsvorsitzende bestens erholen und sich auch innerlich neu sortieren. Am Ende wünscht man ihr auch, dass sie damit zurecht kommt, keine eigenen Kinder bekommen zu haben. Immerhin widmete sie ihr Leben dafür der Politik.