RTL schmeißt Xavier Naidoo aus „DSDS“-Jury

Da ist Xavier Naidoo eindeutig zu weit gegangen: Ein von ihm veröffentlichter Clip sorgte nun dafür, dass RTL ihn aus der „DSDS“-Jury schmeißt.
In dem Clip, um den es hierbei geht, äußerte sich Naidoo negativ über die vermeintlichen Missstände in Deutschland und sorgt damit eindeutig für großes Aufsehen. „Ich hab fast alle Menschen liebt, aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Leben stiehlt?“ ist nur ein kleiner Ausschnitt, mit dem er seine Haltung zu Deutschlands Migrationspolitik deutlich macht.


Durch seinen Rausschmiss aus der Castingshow-Jury distanziert sich RTL in aller Form von den rassistischen Äußerungen.
Bereits ab kommenden Samstag, dem 14. März, wird Naidoo nicht mehr hinter dem Jurypult sitzen.
Seinen Platz will RTL für diese Staffel nicht neu besetzen und so geht der Sender mit nur drei Juroren, Dieter Bohlen, Oana Nechiti und Pietro Lombardi, in die Liveshows.

Es ist nicht das erste Mal das Xavier Naidoo Fremden-Hass und Rassismus vorgeworfen wird. RTL hatte den Sänger in der jüngsten Vergangenheit darum gebeten, sich zu den kursierenden Vorwürfen zu äußern.
In einem schriftlichen Statement und auch auf seinem Facebook Account hat er alle Vorwürfe des Rassismus zurückgewiesen. Zu den Hintergründen und der Entstehen des genannten Clips äußerte sich der Künstler jedoch nicht und bleibt dem Sender damit viele Antworten schuldig.

RTL begründete die Entscheidung, Xavier Naidoo nicht mehr länger in der Jury sitzen zu lassen, wie folgt: „RTL steht für Vielfalt im Programm. Wir sind Verfechter der Meinungsfreiheit. Dazu gehört aber auch, das wir jede Form von Rassismus und Extremismus entschieden ablehnen. Die jetzt aufgetauchten Videos von Xavier Naidoo haben uns massiv irritiert. Unsere Bitte, seine Äußerungen im Dialog und live bei RTL persönlich und öffentlich zu diskutieren und zu erklären, hat er bislang unbeantwortet gelassen. Gerade diese Diskussion fänden wir wichtig, da für uns die Aussagen im Video und seine Kommentierung danach überhaupt nicht zusammen passen.“