Ross Anthony: So schlimm war seine Kindheit

Er ist eine wahre Frohnatur und wenn man Ross Anthony so sieht, könnte man meinen, dass es das Leben von Beginn an wirklich gut mit ihm gemeint hat. Mit einem Dauergrinsen läuft der 46-Jährige durch die Welt und steckt damit den einen oder anderen auch gerne an. In seiner Anwesenheit hat schlechte Laune keine wirkliche Chance.
Dass das jedoch nicht immer so wahr, lässt sich erahnen, wenn man einen Blick auf die Vergangenheit des Strahlemanns wirft. Denn in der gab es zahlreiche traurige und ja, auch traumatische, Ereignisse, die man sich eigentlich gar nicht vorstellen möchte.


All das hat er jetzt aber in seinem aktuellen Buch niedergeschrieben und die Krise, durch die er gehen musste, dabei bis ins kleinste Detail erörtert. Nichts für schwache Nerven, wie wir finden!

Denn Anthony war quasi noch ein Kind, als ihm wirklich etwas sehr schreckliches passierte: Im Alter von gerade einmal 12 Jahren wurde er von zwei Männern massiv missbraucht. „Es war eine schreckliche Zeit und es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht über das Thema nachdenke“, gesteht er im Interview mit dem Privatsender RTL. Lange hat er über seine traurige Vergangenheit geschwiegen. Erst Jahrzehnte nach der Tat vertraute er sich seinem Ehemann Paul an – und spürte danach sofort eine Erleichterung. „Was die mit meinem Körper gemacht haben, du denkst: geht’s noch?“, erzählt der Sänger. Doch er will kein Opfer sein. Er will den Typen heute zeigen, dass er sein Leben wieder in den Griff bekommen hat. Und das er eben nicht Opfer seiner Umstände ist.


Ross Anthony will Betroffenen und auch Angehörigen von Betroffenen zeigen, dass es weiter geht. Das man auch nach den schlimmsten Erlebnissen wieder aufstehen kann. Auch, wenn das anfänglich nicht so aussieht. Mit der richtigen Unterstützung, einer großen Portion Kraft und einem eisernen Willen ist jedoch alles möglich. Und diese Tatsache gibt ehrlich Hoffnung!

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2 Kommentare

  1. Es ist erschreckend zu lesen wie oft Kinder in unserer Gesellschaft und Welt sexuell missbraucht werden. Umso mehr inakzeptabel ist es aber wenn die Täter mit einer milde Strafe davon kommen, siehe Urteil Metzelder. Schande über uns! Was ist das nur für ein Rechstsystem

  2. Sexuelle Vergewaltigung ist sicherlich eine sehr schlimme Sache, die nie vergessen werden kann. Psychische Folter oder Vergewaltigung ist nicht minder schlimm und können einen Menschen für ein Leben verändern. Ich war zum Glück stark genug um ein Leben jenseits des Normalen zu leben zu können. Es gäbe da noch so viel zu erzählen …

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