Richard Lugner steht unter Schock

Vorzeige-Österreicher und Geschäftsmann Richard Lugner steht unter Schock. Der 88-Jährige hat sich beim gestrigen Terror-Anschlag in seiner Heimat in einem Wiener Lokal befunden und wollte nichts, außer einen entspannten Abend im Kreise seiner Liebsten verbringen. Noch von diesem Lokal aus berichtete er in einem Interview via Facetime, wie er den Anschlag erlebt und macht seinen Gefühlen Luft.

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„Die Polizei sagte, wir sollen das Lokal nicht verlassen. Wir sind in ein Hinterzimmer gegangen und vorne wurde alles finster gemacht. So dass kein Terrorist denkt, dass dort noch etwas los ist“, berichtet Lugner von seinem Erlebnis. Seiner Stimme merkt man an, wie belastend die Situation für ihn ist. Immerhin ist er mit seinen 88 Jahren auch bei weitem nicht mehr der Jüngste. Man spürt die Angst, denn in diesen Momenten musste Lugner immer noch damit rechnen, dass ein Terrorist doch noch in das Lokal stürmt und auch hier unschuldige Menschen tötet.

„Die Terroristen waren alle weiß gekleidet. Es gibt auch Filme, wie die da rumschießen und rumlaufen. Und da gibt’s andere Videos, da laufen zwei Leute und schießen rum und verletzen andere Menschen“, erklärt Lugner bei dem nur sehr schwer verständlichen Telefonat mit einem Reporter.

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Die aktuelle Bilanz des Anschlages: Vier Tote und 15 Menschen sind teilweise schwer verletzt. Unklar ist, ob sich immer noch ein oder mehrere Täter auf freiem Fuß befinden. Österreichs Innenminister appellierte an die Wiener Bevölkerung: „Der Angriff ist noch nicht vorbei. Bleiben Sie zuhause!“

Neben Richard Lugner selbst hat sich auch seine Ex-Partnerin Sonja Schönanger, zu den verheerenden und unglaublichen Terroranschlägen geäußert: „In dieser Gasse feierten wir noch am Samstag Halloween wo heute Leute ermordet wurden. Unfassbar wie schnell aus der heilen Welt Krieg wird … ein tiefes Mitgefühl allen Opfern und Angehörigen. Pray for Vienna.“

Die Ermittlungen zu diesem Fall laufen auf Hochtouren.

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