Rekordstrafe für deutschen Bundesligisten verhängt

Mit seiner gestrigen Spuckattacke gegen Hoffenheims Spieler Stefan Posch hat Borussia Mönchengladbachs Marcus Thuram für riesiges Aufsehen gesorgt. Was ohnehin schon eine große Unsportlichkeit ist, hat zu Coronazeiten noch einmal eine ganz neue und dramatische Bedeutung!

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Noch am Samstagabend entschuldigte sich der Franzose – doch zu spät! Er muss nun eine Rekordstrafe bezahlen: Ein gesamtes Monatsgehalt. Die etwa 150.000 Euro sollen einem sozialen Zweck zugutekommen, heißt es von Seiten des Vereins.

Thuram selbst sei laut Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl „am Boden zerstört“. Er habe die Strafe bereits akzeptiert und von sich aus angeboten, sich darüber hinaus für einen sozialen Zweck zu engagieren.

„Marcus ist am Boden zerstört, und er hat mir glaubhaft versichert, dass er Stefan Posch nicht absichtlich angespuckt hat. Marcus bleibt der Mensch, den wir kennen, und wir lassen ihn nicht fallen“, erklärt Eberl in seiner Stellungnahme an die Öffentlichkeit.

Und weiter: „Er hat mir gesagt, dass er bei einem Disput mit Stefan Posch mehrfach auf Französisch geschimpft und dabei im Zuge eines Wortschwalls und in größter Erregung unwillkürlich gespuckt hat. Und er weiß, dass das die Sache nicht ändert, dass die Bilder für sich sprechen und der Platzverweis absolut in Ordnung war. Ich glaube ihm das, was er sagt, denn ich habe ihn als einen reflektierten Menschen mit einem tadellosen Benehmen kennengelernt.“

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Marcus Thuram verdient bei Borussia Mönchengladbach geschätzt 1,8 Millionen Euro pro Jahr. Ein absolutes Spitzengehalt für einen Spieler des Vereins am linken Niederrhein. Übrigens sah er für seine Aktion bei der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim (1:2) die rote Karte und musste den Platz umgehend verlassen. Dem Stürmer droht jetzt zudem eine lange Sperre. Aktuell sind sechs Spiele im Gespräch, bei denen er nicht auflaufen darf und seine Mannschaft entsprechend nicht unterstützen kann.

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