Reiner Calmund muss schwere OP verkraften

XXL-Managerlegende Reiner Calmund muss sich von einer schweren Operation erholen, denn der 71-jährige hat in der Vergangenheit eine drastische Entscheidung bezüglich seiner doch stark angeschlagenen Gesundheit getroffen. Er hat sich kürzlich in einem Offenbacher Krankenhaus den Magen verkleinern lassen. Bei diesem Eingriff wurden 85 Prozent seines Magens abgebunden und ganze zwei Meter seines Dünndarms entfernt.

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Ich wurde zwar bereits aus dem Krankenhaus entlassen, aber aufgrund der vielen Nachfragen möchte ich auch hier mein einmaliges Statement vom 26.01.2020 veröffentlichen: Die Welt kennt mich als gemütlichen Dicken und ich gebe zu, in dieser Rolle habe ich mich in den vergangenen Jahren wohl gefühlt. Aber: sie ist mir im wahrsten Sinne des Wortes zu „schwer" geworden. Denn es war nicht immer gemütlich. Wenn die Kilos auf die Gelenke drücken, dann schmerzt das mitunter ganz gehörig. Auf der Suche nach Lösungen habe ich ein paar Diäten gemacht, aktuell über den Jahreswechsel in Thailand erneut 17 Kilo abgenommen. Mein Problem ist, dass ich dem Jojo-Effekt nicht mehr davonlaufen kann. Er holt mich immer ein, selbst dann, wenn ich noch so schnell renne, mir vornehme, noch so gesund zu leben und wenig zu essen. Professor Dr. Norbert Runkel, Chefarzt der Sana Klinik in Offenbach, erklärte mir, dass Menschen ab einem bestimmten Gewicht diesen Kampf gegen „Jojo“ nicht gewinnen können. Der dicke Körper ist schlau und bunkert auch kleinste kalorienarme Portionen. Weil sich dadurch ohne einschneidende Maßnahmen kein langfristiger Erfolg einstellt, habe ich die Entscheidung getroffen, dem Abnehmen nachzuhelfen. Nach vielen, langen Gesprächen mit meiner Frau, mit Freunden und Ärzten, habe ich mir von Professor Dr. Norbert Runkel in der Sana Klinik Offenbach den Magen mit einem Bypass verkleinern lassen. Ich bin optimistisch, dass nun die Kilos nachhaltig purzeln und ich mit mehr Mobilität und Spaß das Leben mit meiner Familie und insbesondere meiner Prinzessin Nicha genießen kann. Ganz nach dem Motto: „Lecker, klein und fein, werde ich auch weiterhin Genießer sein.“ Ich möchte mich bei der Sana-Klinik bedanken. Das Mitarbeiter-Team steht für Qualität, Kompetenz, Leidenschaft und Engagement. Übertragen auf den Fußball spielen sie in der Champions League, offiziell werden sie ja auch von der Adipositas-Fachgesellschaft mit dem höchsten Gütesiegel Exzellenz geführt. #magenbypass #magenop #magenverkleinerung @sana.kliniken #werbungdaverlinkung

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Den Grund für die OP erklärt Calmund wie folgt: „Ich hatte über 160 Kilo auf die Waage gebracht. Zuletzt konnte ich in Thailand über den Jahreswechsel zwar noch 17 Kilo abnehmen“, erklärt er im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung. Er hat von seinen Ärzten erstaunliches über seinen Körper gelernt: „Ohne OP käme ich niemals aus der Jojo-Spirale raus. Der dicke Körper ist schlau und bunkert selbst die kalorienärmste Portion“. Doch seiner Liebe zum Essen, möchte er dennoch treu bleiben. Ganz nach dem Motto: „Lecker, klein und fein, werde ich auch weiterhin Genießer sein“, freut er sich schon wieder auf leckere Portionen – ab sofort halt deutlich kleiner als vorher.

Zudem hat er die Entscheidung für den Eingriff auch aus Liebe zu seiner Frau Sylvia getroffen. Denn immerhin haben Übergewichtige ein deutlich erhöhtes Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und auch Diabetes zu erkranken. Diesem Schicksal wollte Calmund natürlich zuvor kommen um seinen Lebensabend so gesund wie möglich verbringen zu können.


Jetzt, mit seinem Magenbypass, blickt der Liebling der Deutschen mit einem durchaus positiven Blick Richtung Zukunft: „Ich bin optimistisch, dass die Kilos nachhaltig purzeln und ich mobiler werden.“

Inzwischen ist Calli, wie er in der Presse auch oft genannt wird, auch schon wieder zuhause und hat nun genügend Zeit sich gut zu erholen. Man darf gespannt sein, wie schnell die Kilos nun wirklich purzeln werden und ob wir den 71-jährigen schon bald wohl gar nicht mehr wiedererkennen.

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