Rapper stirbt mit 21: hatte Corona und Depressionen

Mit einer eingefleischten Fangemeinde und ersten Erfolgen begann die Karriere des 21-Jährigen gerade erst so richtig. Jetzt ist er tot. US-Rapper 6 Dogs soll sich selbst das Leben genommen haben.

Der junge Musiker, der mit echtem Namen Chase Amick hieß, starb nach Informationen der britischen „The Sun“ am Dienstag. Es soll ein Suizid gewesen sein. Über die genauen Todesumstände wusste das Blatt jedoch nicht zu berichten.

6 Dogs hatte sich vergangenen Sommer mit dem Coronavirus infiziert. „Habe gerade einen Corona-Test gemacht, und das Ergebnis war positiv“ informierte er seine Fans via Twitter und ergänzte: „Mir geht’s ganz gut, habe nur ziemlich schlimme Kopfschmerzen. Ich bin ein gesunder Kerl, also sollte das kein Problem sein. Allerdings wird sich mein Album dadurch verzögern.“

Die Infektion schien der junge Rapper auch gut zu überstehen. Aus Perspektive der Künstler wertete er die Pandemie sogar positiv. Mitte September schrieb 6 Dogs: „Es wird bald so viel Musik mit Feuer herauskommen – kaum zu glauben. Covid hat an allen Fronten gute Künstler geformt“.

Obwohl der 21-Jährige zunächst so positiv klang, überschatteten offenbar Depressionen sein Leben. Im November meldete 6 Dogs sich das letzte Mal auf der Social Media Plattform. Er teilte den Screenshot einer anderen Instagram-Story und machte auf die psychische Belastung aufmerksam, die Musiker auf ihren Schultern tragen.

„Falls ihr Freunde im Musikgeschäft habt, ruft sie an und schaut nach, wie es ihnen geht. Dieses Rattenrennen, an dem wir alle teilnehmen, ist nicht cool“, war in dem Tweet zu lesen. „An manchen Tagen fühle ich mich wie ein Superheld, der die Welt erobern kann, und an manchen Tagen möchte ich einfach nur weinen. Ich weiß, dass ich nicht allein bin. Ich weiß, dass viele von uns so fühlen.“

Ob das ein Hilferuf des 21-Jährigen Rappers war?

Seine Fans teilen nun ihre Trauer via Twitter. „Ich bin wirklich traurig über den Tod von 6 Dogs. Bin ein großer Fan, er war ein wichtiger Bestandteil meiner Highschool-Jahre. Ich verbinde viele Erinnerungen mit seinen Songs“ schreibt einer.

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