Rapper Sido schockt mit Hitler-Eklat

Passend zum diesjährigen Hahnenkammrennen veranstaltete das Nobelhotel „Stanglwirt“ seine legendäre Weißwurstparty – dieses Jahr aber mit riesigem Eklat.

Statt der Würste war das Hauptgesprächsthema nämlich der Berliner Rüpelrapper Sido (39).

Der Ehemann von Moderatorin Charlotte Würdig (41) trat auf der Party als Überraschungsgast auf und sorgte wohl für ein flächendeckendes Entsetzen.

Statt dem Publikum nämlich mit seiner Musik ordentlich einzuheizen, beleidigte er die teilnehmenden „reichen Schickimicki-Leute“ lieber und machte sich auch über seine Gesangs-Kollegen lustig.

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Der Weihnachtsmann 2.0 !!! 📷 @max_bublak

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In einem pietätlosen Statement bekam Sänger Andreas Gabalier (35) sein Fett weg. Der Rapper nannte ihn in seinem Eklat-Auftritt ganz dreist „Schwabbel“.

Der wohl größte Aufreger des Abends war dann aber ein Hitler-Vergleich, den Sido vor seinem österreichischen Publikum zog: „Wir brauchen hier jetzt ein bisschen deutsche Gründlichkeit, die uns ein Österreicher mal beigebracht hat.“ Was hat sich der Rapper dabei bloß gedacht?

Der Stanglwirt distanziert sich auf Nachfrage von den Äußerungen seines Acts.

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Die Weißwurstbande !!!

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Sido selbst hat sich zu seinem Auftritt nun auch bei Instagram zu Wort gemeldet und verharmlost das Ganze. Er schreibt: „Dass ich bei Auftritten in Österreich ab und an Bezüge zum dritten Reich herstelle ist mittlerweile gute Tradition.“

Scheint für ihn also komplett in Ordnung zu sein, dass er so ein Benehmen an den Tag gelegt hat.

Ehefrau Charlotte versteht die Aufregung rund um den Kommentar Ihres Mannes auch nicht und erklärt im Interview mit RTL: „Ich kann das nicht mehr hören!!! Wer soll ein Nazi sein!? Paul [der bürgerliche Name von Sido]??? Unfassbar. Ich war da. Und viele andere auch. Ich habe nicht einen getroffen, der das anders verstanden hat.“

Musiker DJ Ötzi sieht das ähnlich und hat eine einfache, kurze Meinung zu seinem Freund und Kollegen: „Siggi ist halt ein wilder Hund.“ Und damit scheint dann auch alles gesagt.