Rap-Star von Handwerker verprügelt

Nach einem Streit in einem Hamburger Restaurant wurde der Rüpel-Rapper LX mehrfach massiv körperlich angegriffen. Ein Mann, den das 187-„Strassenbande“-Mitglied beleidigt hatte, schlug mehrfach auf ihn ein und machte seiner Wut über den Musiker ordentlich Luft.
Die Hamburger Polizei bestätigte der Morgenpost, das Alexander H. (so heißt der Rapper mit bürgerlichem Namen) einen 39-jährigen Mann im „Schweinske“ zunächst mehrfach verbal beleidigt habe. Laut der „Bild“-Zeitung hatte der Gerüstbauer den Rapper einfach nur darum gebeten, nicht so laut und vulgär im Restaurant zu telefonieren. Das wollte sich der 33-jährige Musiker jedoch gar nicht sagen lassen und beleidigte den Handwerker mehrfach, bis dem dann endgültig der Kragen platzte und er massiv auf LX einschlug. Von weiteren Gästen des Restaurants wurde daraufhin die Polizei verständigt, die dann auch schnell eintraf und H. auf einer Bank vor dem Restaurant vorfanden.

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Nach ersten Erkenntnissen schmerzte ihm die Hand, die Alarmierung des Rettungswagens lehnte er jedoch ab. Auch war er nicht an einer polizeilichen Verfolgung der gesamten Sache interessiert, wie ein Polizeisprecher der Morgenpost mitteilte. Der Grund dafür ist unklar.

Trotz fehlender Anzeige ermitteln die Beamten nun wegen des Verdachts auf Körperverletzung gegen den 39-jährigen Gerüstbauer. Welches Ergebnis hier erwartet wird ist unklar.

Auf Instagram versichert LX indessen das er – entgegen sämtlicher Medienberichte – keine Verletzungen durch den Angriff davongetragen habe und nahm auch Videos seines unversehrten Gesichts auf. „Blauer Himmel in Warschau. Niemand hat mich geschlagen. Meine Fresse ist kein Matsch, Matsch ist in Euer Kopf“, ließ er gewohnt ordinär verlauten.


Das 187-„Strassenbanden“-Mitglied ist bekannt für seine harten Worte und rappt zum Beispiel in dem Song „Bunkerplatz“ Dinge wie „Extra langes Magazin, es gibt kein´n, der mich stoppt.“ Bei seinen Fans ist er gerade wegen seiner harten Worte beliebt.