„Querdenken“ – Nena bezieht Stellung

Seit Oktober macht Nena zweideutige Anspielungen rund um Corona. Ihr Management distanzierte die Sängerin von jeder Ideologie. Nun setzte die Sängerin selbst ein krasses Statement, das jeden Zweifel auslöscht: Nena steht auf der Seite der „Querdenken“-Bewegung.

„Ich habe meinen gesunden Menschenverstand, der die Informationen und die Panikmache, die von außen auf uns einströmen, in alle Einzelteile zerlegt“, schrieb Nena im Oktober und weiter: „so ist es mir möglich, mich nicht hypnotisiert von Angst in die Dunkelheit ziehen zu lassen.“ Xavier Naidoo, der inzwischen mehr für Verschwörungstheorien als Musik bekannt ist, beherzelte den Instagram-Beitrag prompt. Entsetzt fragten viele Fans, ob Nena nun auch unter die Corona-Leungner gegangen ist. Ihr Management beschwichtigte damals noch. Nena sehe nur „einige Maßnahmen kritisch – zum Beispiel Maskenpflicht für Kinder und dass Familienmitglieder Sterbende nicht besuchen und begleiten dürfen“, sie sei aber keine Corona-Leugnerin. Die 61-Jährige stelle sich „auf keine Seite, sondern hat eine Meinung und Gefühle, denen sie in erster Linie in ihrer Musik Ausdruck verleiht.“

Im November setzte Lena eins drauf und sprach im Interview mit „ADAC Motorwelt“ vom „großen Wandel“ und einem „intensiven Aufwachprozess“, der jetzt stattfinde, seit die Pandemie uns in der „künstlich aufgeplusterten Wohlstandsblase“ erwischt habe.

Doch all das konnte man noch als spirituellen aber unschuldigen Gedankenspaziergang abtun. Nun jedoch solidarisierte Nena sich mit den Demonstranten der „Querdenken“-Bewegung, die am Wochenende für Chaos in Kassel gesorgt hatte.

In ihrer Instagram-Story postete Nena ein Video von den Demonstrationen in Kassel. Dazu schrieb sie „Danke Kassel“ und ließ im Hintergrund Xavier Naidoos neuen Verschwörungssong erklingen. Darin beschreibt der Mannheimer Sänger „Brainwashing pur, rund um die Uhr“ und befeuert Verschwörungstheorien bezüglich der Pandemie.

In Kassel waren nach Polizeischätzung mehr als 20.000 Menschen gegen die Corona-Politik auf die Straße gegangen. Zugelassen waren nur 6000 Teilnehmer. Teilweise kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Damit ist nun ziemlich klar, wo Nena steht.

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