Queen wütend: Zoff um Milliarden nach Prinz Philips Tod


Die Ereignisse im britischen Königshaus überschlagen sich. Nach dem Tod von Prinz Philip gibt es nun erneut Ärger. Und es geht um viel Geld. Die Queen ist „not amused“, weil ohne ihre Erlaubnis eine milliardenschwere Entscheidung getroffen worden ist.

Die Beisetzung von Prinz Philip (†99) liegt nun mehr als zwei Wochen zurück. Damit ist die offizielle Trauerzeit der königlichen Familie beendet. Aber natürlich wiegt das Ereignis noch immer schwer. Besonders Queen Elizabeth (95), die nach 73 Ehejahren ihren wichtigsten Begleiter verloren hat, ist sicher noch nicht im normalen Alltag angekommen.

Ihre Arbeit hat die Queen jedoch wieder aufgenommen. Und kaum hat sie damit angefangen, liegt eine Meldung auf ihrem Schreibtisch, die sie ganz und gar nicht erfreut.

Wie die Tageszeitung „The Daily Telegraph“ berichtet, hat Premierminister Boris Johnson (56), ohne Abstimmung mit der Queen, eine Entscheidung getroffen, die sie und das Königshaus betroffen machen.

So soll die inzwischen außer Dienst gestellte königliche Jacht HMY Britannia ersetzt werden. Das neue Flaggschiff soll nach dem verstorbenen Prinzgemahl benannt werden.

Das klingt zwar gut gemeint, doch die Queen soll darüber ganz und gar nicht erfreut sein, weiß der Sky News-Reporter Sam Coats. „Mir wurde gesagt, dass der Premierminister die Königin nicht gefragt hat, ob sie eine Jacht will“. Auch die Namensgebung habe man nicht mit der Monarchin abgesprochen. „Die königliche Familie ist offenbar sehr unzufrieden über diese Nachrichten“, sagt Coats.

Genau genommen soll die Queen richtig wütend sein. Dabei gehe es nicht nur um die Namensgebung, sondern vor allem ums Geld. Denn die neue Jacht soll mehrere Milliarden Pfund kosten. In Zeiten der Krise, wie aktuell, hat die Königsfamilie keinen Bedarf mit teurem Prunk zu prahlen, während das Gesundheitssystem in finanziellen Nöten ist und viele Briten um ihre wirtschaftliche Existenz bangen oder gar hungern müssen. Außerdem strich die britische Regierung gerade erst internationale Hilfsleistungen, mit der Begründung, dass man sparen müsse.

Das Echo in den sozialen Netzwerken folgt prompt. Und wieder einmal leidet der Ruf der Monarchie. Dabei ist die Queen dieses Mal wirklich unschuldig.

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