Putin-Freund Gerhard Schröder bekommt Konsequenzen zu spüren

Weil er nach wie vor eine enge Beziehung zu Kreml-Chef Wladimir Putin (69) pflegt, haben sich drei Mitarbeiter von Ex-Kanzler Gerhard Schröder nun dazu entschlossen, zu kündigen. Doch damit nicht genug: Auch sein langjähriger Büroleiter, Albrecht Funk, hat seine Kündigung eingereicht. Genug ist genug!

Über die Kündigungen berichtet „The Pioneer“ ganz aktuell. Doch was ist der Grund im Detail? Schröders Weigerung, sich von Tyrann Putin zu distanzieren und seine Russen-Posten aufzugeben. Statt die Entscheidung ihres Chefs mitzutragen, haben sie sich für die Ukraine und gegen den Gas-Lobbyisten entschieden.

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Ein sehr brisanter Umstand, der den wenigste wohl bekannt sein dürfte: Neu-Kanzler Olaf Scholz (63) muss den Büroleiter nun im Kanzleramt unterbringen, denn er habe ein Rückkehrrecht. Außerdem liegt es in Scholz‘ Macht, zu entscheiden, ob Gerhard Schröder neue Mitarbeiter bekommt oder nicht.

Gerhard Schröder steht seit Jahren in Putins Diensten. Er ist Aufsichtsratsboss beim Öl-Giganten Rosneft, hat einen Chefposten bei Nord Stream und soll eigentlich auch Aufsichtsrat beim Gazprom-Konzern werden. Es ist noch gar nicht so lange her, dass er versprach, dass Putin ein „lupenreiner Demokrat“ sei, dem eine „angebliche russische Bedrohung“ unterstellt werde.


Nach dem Überfall der Ukraine fand Schröder dann leider auch nicht sofort die passenden Worte. Er ist bis heute der Meinung, dass auf beiden Seiten viele Fehler gemacht worden seien. „Viel ist in den vergangenen Jahren über Fehler und Versäumnisse im Verhältnis zwischen dem Westen und Russland gesprochen worden“, so Schröder. Dann lenkte er immerhin ein wenig ein: „Aber auch Sicherheitsinteressen Russlands rechtfertigen nicht den Einsatz militärischer Mittel.“

Schröder forderte Russland auf, den Krieg und das damit verbundene Leid für die Menschen in der Ukraine schnellstmöglich zu beenden. „Das ist die Verantwortung der russischen Regierung“, schrieb er.

Immerhin bewegt sich Schröder nun also doch ein kleines bisschen in die richtige Richtung.

4 Kommentare

  1. Diesem Herren gehören sämtliche Pensionen die er aus Steuergeldern erhält und sämtliche sonstigen Leistungen wie Personal, Büro, Auto und was sonst noch dazu kommt ersatzlos auf Dauer gestrichen

  2. Es wird Zeit das die Regelung der anschließenden Leistungen für Kanzler oder Präsidenten auch rückwirkend ersatzlos gestrichen wird,diese Leistungen sind mit nichts zu rechtfertigen!!!
    Die bekommen auch so ihre Pensionen!

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