„Pur“ trauert um Schlagzeuger Martin Stoeck

Fans und Freunde der Kultband „Pur“ sind erschüttert. In Folge einer schweren Krankheit starb nun mit nur 57 Jahren der Schlagzeuger Martin Stoeck „Stöcki“.

Martin Stoeck starb bereits am 2. Juni, das bestätigten nun die Kinder des ehemaligen „Pur“-Schlagzeugers. Sie erklärten, dass der 57-Jährige „mutige Versuche“ unternommen hätte, um seine Krankheit aufzuhalten. „Er hatte sich so tapfer und mit erhobenem Haupte dagegen gewandt, doch leider blieb dies erfolglos.“ Am Ende habe der Krebs gesiegt und „unser Vater ist am 2. Juni in unseren Armen von uns gegangen“, schrieben Klara und Tilmann auf Facebbok und teilten dabei: „Er hinterlässt eine Lücke, die niemand zu füllen vermag.“

Auch die Band teilte ihre Trauer am Donnerstag via Instagram mit und fügte hinzu, dass „Stöckis“ Familie den Tod jetzt erst bekannt gegeben habe. Die „Pur“-Mannschaft habe allerbeste Erinnerungen an seine Lebensfreude und seine Gummibärchen und bedankte sich für jedes Fell, er „durchgetrommelt“ habe, er habe sie damit „auf der Bühne besser gemacht.“

Darunter finden sich zahlreiche Kommentare von Fans, die beweisen, wie beliebt der „Pur“-Schlagzeuger war.

„Stöcki“ schlug mehr als 20 Jahre lang für „Pur“ auf die Trommeln und Becken. Er kam 1995 dazu, kurz darauf eroberte die Band mit ihrem Hit „Abenteuerland“ und dem gleichnamigen Album die Herzen ihrer meisten Fans. Die CD „Abenteuerland“ gilt als eine der meistverkauften Alben Deutschlands. Auf über 100 Konzerten füllte „Pur“ mit den dazugehörigen Hits die Stadien. Teilweise sangen, tanzten und jubelten dabei mehr als 10.000 Konzertbesucher mit der Band um Frontsänger Hartmut Engler (59).

Neben den 20 erfolgreichen Jahren bei „Pur“ arbeitete Stoeck auch für die Kölner Karnevalsband Paveier, Peter Hofmann, Claudia Jung, Michelle und Brunner & Brunner. Rund 500 Studio-Produktionen enthalten die Schlagzeugkünste des Musikers aus Hessen und natürlich heizte er auf hunderten Konzerten die Fans mit ein.

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