Prinz William kämpft um Gerechtigkeit für seine Mutter

Es sind unglaubliche Vorwürfe, die nun zum legendären „Panorama“-Interview mit Prinzessin Diana laut werden. Der britische Sender BBC und auch Prinz William haben nun eine Untersuchung angekündigt.

In dem besagten, weltberühmten Interview von 1995 sprach die einstige Königin der Herzen über die Untreue ihres damaligen Mannes Prinz Charles und auch über ihre eigenen psychischen und gesundheitlichen Probleme. Auch zweifelte sie die Eignung Charles‘ für den Thron an. Nach diesem Interview war die Queen mehr als schockiert. Das Interview besiegelte das Ende der Ehe von Charles und Diana.

Doch wie gelang es dem Journalisten Martin Bashir, der das Interview mit Diana führte, ihr all diese indiskreten Details zu entlocken und damit das Königshaus massiv in Bedrängnis zu setzen?

Die Umstände unter denen das Gespräch vor 25 Jahren stattgefunden hat sind zweifelhaft und sollen nun untersucht werden.

Wie jetzt der „Globe“ in seiner Titelgeschichte berichtet, soll der Journalist vom Geheimdienst benutzt worden sein und Diana überzeugt haben, dass die Königsfamilie sie durch eine Wanze in einer Uhr abhörte. Er soll ihr auch gefälschte Unterlagen gezeigt haben und die Prinzessin so halb in den Wahnsinn getrieben und paranoid gemacht haben.

Dianas Bruder, Charles Spencer, wirft dem Journalisten vor, sich das Interview mit seiner Schwester damals mit unlauteren Methoden verschafft zu haben. Diese sollten demnach den Eindruck erwecken, Menschen wären dafür bezahlt worden, Informationen über Diana preiszugeben.

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Der Sender BBC verspricht nun, „die Wahrheit“ über die Ereignisse rund um das Interview mit Prinzessin Diana herauszufinden. BBC-Chef Tim Davie sagte: „Die BBC ist entschlossen, die Wahrheit über diese Ereignisse herauszufinden, und deshalb haben wir eine unabhängige Untersuchung in Auftrag gegeben.“

Und auch Prinz William befürwortet den Schritt ausdrücklich und bricht dazu jetzt sein Schweigen: „Die unabhängige Untersuchung ist ein Schritt in die richtige Richtung“, findet der 38-Jährige.

Auch mehr als 20 Jahre nach ihrem Tod kämpft William um die Gerechtigkeit für seine geliebte Mutter.

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