Prinz William beruft Notfall-Treffen ein

Prinz William kann nicht mehr länger zusehen. Aufgebracht spricht er aus dem Homeoffice ein Machtwort. Im Rahmen eines Notfall-Treffens möchte der englische Prinz gegen Rassismus vorgehen. Der Grund ist brandaktuell.

Wie die britisch Zeitung „The Mirror“ berichtet, reagierte der Herzog von Cambridge aufgebracht über wiederholte Attacken gegen Fußballspieler, die aufgrund von ihrer Hautfarbe oder Herkunft diskriminiert werden.

„Der Herzog sagte, er sei absolut empört“, berichtet ein Vertrauter des Prinzen. William habe gesagt „genug ist genug“ und versprochen, „in seiner Rolle als Präsident des FA (der britische Fußballverband) und darüber hinaus alles zu tun, um ein solch widerwertiges Verhalten zu beenden.“

Die jüngsten Rassismus-Vorfälle waren vor allem auf Twitter und Co sichtbar geworden. Der britische Fußball-Nationalspieler Marcus Rashford (23) war nach dem letzten Spiel in den Sozialen Netzwerken auf verabscheuenswürdige Art und Weise beschimpft worden. Am vergangenen Wochenende hatte Rashfords Mannschaft Manchester United gegen Arsenal London ein 0:0 hervorgebracht. Fußball-Fanatiker sahen sich veranlasst, ihrem Frust Luft zu machen und beleidigten Rashford wegen seiner Hautfarbe und Abstammung.

„Die Menschen und Social Media zeigen sich von ihrer dunkelsten Seite. Ich bin ein schwarzer Mann und lebe jeden Tag damit, stolz darauf zu sein. Niemand oder kein Kommentar wird mich veranlassen, anders zu fühlen. Es tut mir leid, wenn ihr eine starke Reaktion erwartet habt, aber die werdet ihr hier einfach nicht bekommen“, schrieb der Nationalspieler taff zurück.

Thronfolger William äußerte sich ebenfalls via Instagram, aber in deutlich schärferem Ton: „Rassistische Beschimpfungen – ob auf dem Spielfeld, auf den Tribünen oder in den sozialen Medien – sind verabscheuungswürdig und müssen sofort aufhören“.

Prinz William ist der Ansicht, dass man die großen IT-Giganten zur Verantwortung ziehen müsse, auf den Social Media Plattformen Twitter, Facebook und Instagram besser gegen Rassismus vorzugehen.

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