Prinz William äußert sich impulsiv zu Vorwürfen

Nach dem großen Interview von Harry und Meghan machen die Royals offiziell weiter, als wäre nichts gewesen. Bei einem Termin äußerte sich nun erstmals Prinz William zu den Vorwürfen und seine Antwort war keinesfalls geplant.

Herzogin Meghan und Prinz Harry deuteten an, dass es mindestens ein Familienmitglied gebe, dass ihnen rassistisch begegnet ist. Harry stellte später klar, dass es nicht Queen Elisabeth oder Prinz Philip war. Doch wer war es dann?

Britische Reporter fassten die Frage noch etwas knapper zusammen und warfen Prinz William und Herzogin Catherine bei einem offiziellen Termin die provokante Frage hin: „Ist die Royal Familie eine rassistische Familie?“ Darauf rückt William seine Maske zurecht und antwortet knapp aber bestimmt: „Wir sind ganz sicher keine rassistische Familie!“. Kate schweigt.

Außerdem erklärt William auf Rückfrage desselben Reporters, dass er noch nicht mit Harry gesprochen habe, „aber ich werde das tun“, so der 38-Jährige.

Meghan und Harry hatten dargestellt, dass ein Familienmitglied sich Sorgen machte, welche Hautfarbe das damals noch ungeborene Baby des Paares haben würde. Darüber hinaus stellte Harry dar, dass seine Frau durch denselben Medienhorror gehen musste wie Lady Diana, dass nun aber Social Media und Rassismus die Situation verschärfen würden. Nun müssen sich auch britische Zeitungen dem Rassismus-Vorwurf stellen.

Der wichtigste britische Journalistenverband (the Society of Editors) hatte nach Veröffentlichung des Interviews Rassismusprobleme in der britischen Presse geleugnet. Mehr als 160 Reporter und Redakteure unterzeichneten daraufhin ein kritisches Schreiben, dass darauf hinweist, dass die Society of Editors Rassismus leugne. Daraufhin trat Verbandschef Ian Murray zurück.

Murray ist der zweite britische Medienmensch der in Folge des Interviews seinen Rücktritt ankündigte. Zuerst hatte Talkshow-Moderator Piers Morgan seinen Job bei „Good Morning Britain“ gekündigt, nachdem er Meghan Lügen und Schauspielerei unterstellt hatte. Seine Kollegen hatten versucht, die Situation in seiner letzten Life-Sendung zu entschärfen, daraufhin hatte Morgen wutentbrannt das Studio verlassen. Nach mehr als 41.000 Beschwerden hatte der Sender den Moderator um eine Entschuldigung gebeten. Morgan zog die Kündigung vor. Der 55-Jährige äußerte immer wieder heftige Kritik gegen die Herzogin, seit diese 2016 den Kontakt zu ihm abgebrochen hat.

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