Prinz Harry zurück in London: Musste er die USA verlassen?

Prinz Harry ist öfter mal nicht da, wo man ihn vermutet: Kanada? England? USA? Jetzt soll er überraschend zurück in London sein. Er hat vermutlich gar keine andere Wahl.

Prinz Harry (35) wurde gemeinsam mit royalen Sicherheitskräften am Flughafen von Los Angeles gesichtet. Etwas später meldete das Portal „Flightaware.com“, dass ein zweimotoriger Privatjet am Samstag von dort aufgebrochen sei und am Folgetag in Farnborough (Großbritannien) landete. Der Flughafen südlich von London diente Harry und Meghan (38) bereits 2019 als Startbahn für einen Privatflug. Royal-Beobachter vermuten deshalb, dass Prinz Harry nach London zurückgekehrt ist.

Es gibt auch gute Gründe, warum Harry nach England reisen könnte: Ein Touristenvisum für die USA läuft nämlich nach 90 Tagen ab und um es zu verlängern, muss man das Land wieder verlassen. In Zeiten von Corona ist das fast nur durch einen Flug ins Heimatland zu bewerkstelligen.

Fakt ist: Niemand weiß, mit welchem Visum sich Prinz Harry in den USA aufhält oder -hielt. Nur weil er Royal ist und mit der Amerikanerin Meghan Markle zusammenlebt, hat er nicht automatisch eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für die USA, nicht einmal eine Arbeitserlaubnis.

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Natürlich hätte Harry durch die Ehe mit Meghan die Möglichkeit gehabt, eine doppelte Staatsbürgerschaft zu beantragen oder wenigstens eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung (die sogenannte „Green Card“). Doch bereits im April hieß es: „Der Herzog hat keinen Antrag auf doppelte Staatsbürgerschaft gestellt“, so behauptete ein Insider. Dafür könnte es wiederum einen triftigen Grund geben: Denn um die US-Staatsbürgerschaft zu beantragen, müsste der Prinz endgültig auf seinen Titel verzichten. Das ist dann vielleicht doch zu viel Ausstieg aus dem royalen Leben. Allerdings ergänzte der Insider auch: „ich glaube nicht, dass er zu irgendeinem Zeitpunkt eine Green Card beantragen wird.“ Damit bliebe Harry also ein Tourist in Amerika.

Klein-Archie hat dieses Problem übrigens nicht. Archie Harrison Mountbatten-Windsor (1) hat durch seine Mutter neben der britischen automatisch auch eine US-amerikanische Staatsbürgerschaft.

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