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Prinz Charles mit Millionen in Einkaufstüten erwischt

Aufregung im Königspalast: Muss Prinz Charles wegen schmutziger Deals in Millionenhöhe vor einer Kommission aussagen?

Der Wirbel um die britische Königsfamilie scheint nicht nachzulassen. Nun kratzt ein erneuter Skandal um Prinz Charles ordentlich an dessen Image. Es heisst der 73-Jährige soll Beträge in Millionenhöhe von einem katarischen Scheich angenommen haben.

In den vergangenen 30 Jahren hat sich der Prinz wiederholt dem Vorwurf ausgesetzt, er habe „Geld für Gefälligkeiten“ genommen – und, schlimmer noch, seinen Einfluss genutzt, um diejenigen zu fördern, die für seine Lieblingszwecke spenden. Dabei wurde Charles von seinem Vater, Prinz Philip, immer gewarnt, dass er sich von umstrittenen Politikern und Geschäftsleuten fern halten solle. Charles ignorierte diesen Rat bisher hartnäckig.

Natürlich ist dies nicht das erste Mal, dass der Thronfolger mit Zuwendungen von reichen Ausländern überhäuft wird. Sein langjähriger und engster Berater, Michael Fawcett, bot einem saudischen Milliardär den Ritterschlag im Gegenzug für eine große Spende an die The Prince’s Foundation an.

Nach einem Bericht der „Sunday Times“ soll es auch in den aktuell enthüllten Spenden nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Zweifelhaft sind dabei nicht nur die Quellen der Milliardenbeträge sondern auch die mysteriöse Art und Weise der Geldübergaben.

Spenden kamen in Koffern und Einkaufstüten

Demnach sei Bargeld in Höhe von einer Million Euro von Scheich Hamad Bin Jassim Bin Jaber Al Thani, dem ehemaligen Premierminister von Katar,  an Prinz Charles für seine Wohltätigkeitsorganisation übergeben worden. Bei einer anderen Gelegenheit habe der umstrittene Politiker aus Katar dem Thronfolger dieselbe Summe in Form von Geldscheinen in Tragetaschen des Supermarkts „Fortnum & Mason“ überreicht, berichtet unter anderem „Daily Mail“.  Eine andere Übergabe, die wie in einer Szene aus der Fernsehkomödie ablief, soll 2015 während eines privaten Treffens im Clarence House stattgefunden haben. 

Zwischen 2011 und 2015 soll der britische Thronfolger so rund drei Millionen Euro Bargeld für seine „Prince of Wales Charity Foundation“ erhalten haben. 

Zu seiner Verteidigung ließ Charles durch seinen Sprecher ausrichten, er habe jedes Mal das Geld umgehend an seine Mitarbeiter weitergereicht, die veranlasst haben sollen, dass es in voller Höhe an die Wohltätigkeitsorganisation weitergeleitet werde. 

„Wir… bestätigen, dass die früheren Treuhänder von PWFC die Führung und die Beziehung zu den Spendern erörtert haben, und somit bestätigt haben, dass es sich bei dem Spender um eine legitime und überprüfte Gegenpartei handelt, und dass unsere Rechnungsprüfer die Spende nach einer speziellen Anfrage während der Rechnungsprüfung abgezeichnet haben“, so Sir Ian Cheshire, Vorsitzender der Foundation. „Es gab kein Versagen der Führung. Die Zusicherung der Spende von 2015 wurde anhand von Unterlagen überprüft. Ich gehe davon aus, dass die gleiche Zusicherung auch für frühere Spenden galt und freue mich darauf, dies zu gegebener Zeit bestätigen zu können.“

Der Vorwurf gegen Prinz Charles, dass er, anstatt in völliger Transparenz Spenden zu sammeln, privat große Geldsummen von ausländischen Geschäftsleuten angenommen hat, von denen einige der Unredlichkeit bezichtigt wurden, steht dennoch im Raum.

Im besten Fall versäumte es Prince Charles, zu kontrollieren, was in seinem Namen geschah. Im schlimmsten Fall war er mitschuldig.

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Martin Beier

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