Politik-Experte masturbiert während Video-Konferenz

Das Corona-Jahr steckt voller, unangenehmer Überraschungen. Das dachten sich wohl auch Mitarbeiter des Politik-Magazins „The New Yorker“. Die Journalisten wurden unfreiwillig Zeugen, wie US-Polit-Experte Jeffrey Toobin damit begann, sich unanständig selbst zu streicheln – während einer Videokonferenz, die sich mit den US-Wahlen auseinandersetzte.

Der 60-jährige Politik-Experte Jeffrey Toobin gilt als gefragter Fachmann, wenn es um die US-Politik geht. Unter anderem CNN und „The New Yorker“ fragen ihn häufig nach seiner Einschätzung.

 

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#jeffreytoobin for president!

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Bis vor kurzem schätzten Mitarbeiter des Magazins „The New Yorker“ sein Fachwissen in Bezug auf die US-Wahlen. Während einer Videokonferenz führte das Redaktionsteam ein Rollenspiel durch. Während einige Kollegen die Rollen der Präsidentschaftskandidaten Donald Trump (74) und Joe Biden (77) übernahmen, hätte Toobin die Stimme der Gerichte spielen sollen.

Das Rollenspiel langweilte oder erregte den Polit-Experten jedoch offenbar dermaßen, dass er sich entblößte und Hand anlegte, um zu masturbieren. Offenbar war dem 60-Jährigen nicht bewusst, dass Kamera und Mikrophon seines Computers noch eingeschaltet waren. Zwei Kollegen bemerkten und meldeten Toobins Aktivitäten.

Das Magazin reagierte mit einer Suspendierung. Bei CNN reichte der Erwischte freiwillig unbefristet Urlaub ein. Gegenüber dem Magazin „Vice“ gab Toobin zu, dass er einen peinlichen und dummen Fehler gemacht habe. „Ich entschuldige mich bei meiner Frau, meiner Familie und meinen Kollegen,“ so der Polit-Experte.

Toobin ist nicht der Erste, der sich auf diese Art blamiert. Der 47-jährige Abgeordnete Juan Emilio Ameri entblätterte während einer Videoschalte mit dem argentinischen Parlament den Busen einer Frau und begann mit dem Liebesspiel. Auch Ameri entschuldigte sich, er habe nicht gewusst, dass die Kamera noch an war. Der Politiker wurde für fünf Tage von den Parlamentssitzungen ausgeschlossen. Und der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wurde bereits im Mai Zeuge, wie der Teilnehmer einer Videokonferenz sich auszog und unter die Dusche sprang. Das Wirtschaftsministerium nahm den Vorfall mit Humor und ein Sprecher erklärte: „Ihm ist wohl heiß gewesen von dem Gespräch, da hat er eine kalte Dusche genommen.

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