Peinlicher TV-Patzer bei „Wer wird Millionär?“

Auch Profis machen manchmal peinliche Fehler. Günther Jauch (63) blamierte sich am Montagabend bei „Wer wird Millionär?“ als er sich bei einer Frage verplapperte und dabei auch gleich die richtige Antwort verriet.

Der glückliche Kandidat Haidar Chahrour (33) erlebte den Patzer bei seiner 1.000-Euro-Frage. Jauch fragte: „Was lässt sich durch das Einfügen eines ‚n‘ in das genaue Gegenteil umwandeln?“ Folgende Antworten standen zur Verfügung: „Erfolgskurs“, „Aufstiegschance“, „Karrierekick“ und „Förderpreis“.

Dummerweise sagte Jauch „Karriereknick“ statt „Karrierekick“ und verriet damit auch gleich die richtige Antwort. Chahrour loggte ein und freute sich schelmisch.

Der erfahrene Moderator entschuldigte sich, nahm es aber mit Humor: „Peinlich! Ich muss mich bei der Fragen-Redaktion entschuldigen, die 3,7 Tage an dieser Frage gearbeitet hat.“

Chahrour schaffte es schließlich noch bis zur 125.000-Euro-Frage: „Der 1790 geborene John Tyler, 10. Präsident der USA, hat …?“ Zur Auswahl standen dieses Mal: „die Firma IBM gegründet“, „‘Born In The U.S.A‘ getextet“, „heute noch lebende Enkel“ oder „Area 51 errichten lassen“. Der 33-jährige Kandidat gab an dieser Stelle auf und nahm 64.000 Euro mit nach Hause. Die richtige Antwort wäre gewesen: „heute noch lebende Enkel“.

Günther Jauch erlebt gerade eine ungewöhnliche Zeit bei „Wer wird Millionär?“. Seit Wochen wird die Sendung praktisch ohne Zuschauer aufgezeichnet und dabei passieren Dinge, mit denen der Moderator nicht gerechnet hätte. Vor einigen Tagen erst erlebte Jauch, wie der „Publikumsjoker“ genutzt wurde, um ein privates Anliegen ins Fernsehen zu bringen: Kandidat Thomas Berg fiel vor seiner Helferin aus den Zuschauerreihen auf die Knie und machte ihr einen Heiratsantrag.

Freundin Julia antwortete „Jaaa, jaaa!“. Jauch hielt natürlich Abstand und gratulierte „von Weitem“. Am Ende verabschiedete er seinen Kandidaten mit den Worten: „Dann entlassen wir das junge Glück auf den Weg in den Himmel der Liebe mit 16.000 Euro und einem Heiratsversprechen.“