Peinliche Twitter-Panne von Landwirtschaftsministerin

Das war peinlich! Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (48, CDU), hat auf Twitter eine Nachricht veröffentlicht, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war, sondern privat versendet werden sollte.

Doch wie kam es dazu?
SPD-Influencerin Lilly Blaudszun (19) griff die Ministerin aktiv an und nannte sie einen „wirklichen Totalausfall“. Zum Hintergrund dieser Äußerung lässt sich folgendes sagen: Die Politik der Agrarministerin ist für Blaudszun offenbar nicht ökologisch genug. Und das wollte sich die junge Frau einmal von der Seele reden und postete ihren Gefühlsausbruch bei Twitter.

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Um keine Antwort verlegen schrieb Klöckner (oder vermutlich ihr Social-Media-Team) darunter dann eine Nachricht. Und diese klang irgendwie ein bisschen so, als würden sie noch überlegen, auf die Botschaft Blaudszuns zu reagieren: „Wir haben es gesehen, aber ob wir dieser jungen SPDlerin zur Aufmerksamkeit verhelfen sollen – Ball ausrollen lassen …“

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Ups, diese Nachricht war sicherlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt und wurde deswegen kurz darauf auch direkt wieder gelöscht. Zu spät allerdings, denn die „junge SPDlerin“ machte prompt einen Screenshot von der PR-Panne und stellte Klöckner daraufhin bloß. Die Aufmerksamkeit, die die CDU der jungen Dame nicht geben wollte, hatte sie auf diesem Wege dann allerdings doppelt. „Solange Sie den Ball bei der sozial-ökonomischen Transformation nicht ausrollen lassen“, heißt es in dem Antwortkommentar Blaudszuns. 1:0!

Anschließend lud sie Klöckner zu einer Diskussion auf der neuen Talk-App Clubhouse ein und machte dabei eine Anspielung auf Thüringens Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, der auf eben jener App erzählte, dass er in der Ministerpräsidentenkonferenz auf dem Handy das Spiel „Candy Crush“ spielt.

Klöckner reagierte auf die Einladung höflich, sagte der Diskussion im Prinzip auch zu, hatte aber dann doch noch Termine und konnte daher leider nicht teilnehmen.

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