Peinlich-Foto zeigt Jens Spahn, wie er die Corona-Regeln missachtet

Ups, wie konnte das denn passieren? Ein Journalist fotografiert Jens Spahn in Flagranti. Zu sehen ist, wie der Gesundheitsminister seine eigenen Regeln zur Corona-Prävention missachtet.

Seit Dienstag muss Jens Spahn viel Hohn und Spott über sich ergehen lassen. Der Gesundheitsminister ist in ein heftiges Fettnäppchen getreten, um es milde auszudrücken. Man kann auch sagen, er hat eine Straftat begangen und seine Vorbildfunktion vernachlässigt.

Erwischt wurde der CDU-Minister gemeinsam mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Sozialminister Kai Klose (Grüne) und weiteren politischen und nicht-politische Personen – dicht gedrängt in einem Aufzug im Uniklinikum Gießen. Die Gruppe Menschen stand so dicht gedrängt in dem Fahrstuhl, dass man gar nicht über den Mindestabstand von 1,5 Metern diskutieren braucht. Doch genau diesen sehen die strengen Corona-Richtlinien vor, die kein Geringerer als Jens Spahn neben Kanzlerin Angela Merkel so akribisch bewirbt.

Die peinliche Situation sah und schoss ein Journalist der Hessenschau. Ohne zu zögern, stellte er das Bild auf Twitter ein und löste damit einen handfesten Skandal aus. Auf zahlreiche Kommentare des Spotts und Ärgers erwiderte Spahn kleinlaut: „Ganz klar: das geht besser. Auch mit Mundschutz Abstand halten. Und das nächste Mal einfach die Treppe nehmen.“ Alles klar, gut, dass wir das jetzt auch wissen!

Gelten die Corona-Regeln denn nicht für alle? Doch! Zumindest teilte die Polizei Mittelhessen mit, dass die „bei uns eingegangenen Hinweise“ derzeit gesammelt und an die Bußgeldstelle weitergereicht würden. Es könnte also sein, dass die Herrn Minister bald Post bekommen. Gleiches Recht für alle. So oder so sind Hohn und Häme wahrscheinlich die schlimmere Strafe. So ein kleines Bußgeld tut einem Bundespolitiker wahrscheinlich wenig weh, der Vertrauensverlust jedoch, der sich in Wählerstimmen äußern könnte, hat viel heftiger Konsequenzen.

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