Patricia Kelly in Video für tot erklärt

Gerade erst sah das RTL-Publikum Patricia Kelly bei „5 gegen Jauch“, plötzlich kursiert eine Todesnachricht im Internet. Tatsächlich handelt es sich dabei um makabere Fake News. Entgegen anderer Behauptungen ist Patricia Kelly nämlich quicklebendig und gesund!

Ganz anders behauptet dies jedoch ein Video des dubiosen Portals „Royal British Nachrichten“. In dem Clip wurde verkündet: „Schlechte Nachrichten! Patricia Kelly st4rb an der Diagnose Brustkrebs.“ Dazu hieß es: „Patricia Kelly 1969 – 2020“. Das ist falsch und makaber, denn Patricia Kelly hat in ihrer Vergangenheit tatsächlich eine Brustkrebs-Erkrankung erlitten. 2010 musste Kelly sich die rechte Brust amputieren lassen, um den Krebs zu bezwingen. Seither gilt sie als geheilt. Ihre Mutter allerdings starb an der Krankheit.

Die 50-jährige Sängerin, die am Sonntagabend vollkommen lebendig und gesund bei RTL zu sehen war, ging sofort gegen das Video vor und ließ den Clip von YouTube entfernen. Im Interview mit der Bild-Zeitung zeigte sie sich gefasst: „Das ist so bescheuert und krank. Das Internet ist eben manchmal Segen, manchmal Fluch. Ich weiß nicht, was für kranke Menschen so was machen. Wir haben das direkt mit meinem Manager unterbunden. So was muss verboten werden!“

Patricia Kelly wurde in den 70ern als Teil der erfolgreichen Kultband „The Kelly Family“ bekannt. Seit 2008 tritt sie auch als Solokünstlerin auf. Im März diesen Jahres veröffentliche sie ihr Album „One More Year“. Der Titel des Albums (zu deutsch: „noch ein Jahr“) ist ein Verweis auf Kellys Erkrankung und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod.

Die Sängerin erklärte dazu: „Meine Kinder waren damals sechs und acht Jahre und ich wollte nicht, dass sie den gleichen Schmerz erleben, wie ich als meine Mutter starb. Ich bat Gott, mir zehn Jahre zu schenken, und bekam den Wunsch gewährt. Diese Zeit ist nun abgelaufen und ich frage mich: Habe ich nur die erbetenen Jahre bekommen oder geht es weiter?“

Das Album ist also Kellys musikalische Bitte um ein weiteres Jahr. Und nun muss sie so einen schlechten Scherz erleben. Das ist brutal!