Paris Hilton wurde als Kind misshandelt

Hotelerbin Paris Hilton bricht ihr Schweigen und verrät, dass die als Kind Opfer von furchtbarer Folter geworden ist. Ihr Alltag im Internat war geprägt von Angst und Misshandlung.
Doch warum war sie überhaupt im Internat? Erklärt werden kann dies mit ihrer ständigen Flucht aus ihrem Elternhaus. Ihre Eltern wusste nicht mehr weiter und so schickten sie ihre Tochter auf unterschiedliche Internate. Eines davon, die Provo Canyon School in Utah, war offenbar besonders grausam. Misshandlung war dort angeblich an der Tagesordnung.

Die Angestellten des Internats schreckten laut Paris sowohl vor körperlicher als auch vor seelischer Misshandlung nicht zurück: „Sie misshandelten uns körperlich, schlugen und würgten uns. Sie wollten den Kindern Angst einjagen, damit wir zu viel Angst hatten, um ihnen nicht zu gehorchen“, erklärt die 39-Jährige. Ihr Alltag sei demnach furchtbar gewesen. „Von dem Moment, da ich aufwachte, bis ich ins Bett ging wurde ich den ganzen Tag angeschrien, ständige Folter.“

Um diesem Albtraum zu entkommen versuchte Paris zu fliehen, wurde dabei aber erwischt und von einem anderen Mädchen des Internats verpetzt. Daraufhin sperrte man sie für 20 Stunden alleine ein. „Ich hatte jeden Tag Panikattacken und weinte. Es ging mir einfach nur schlecht. Ich fühlte mich wie eine Gefangene und hasste das Leben“, so Paris. Sie versuchte, ihren Eltern von der schlimmen Situation zu erzählen, doch die Erzieher hinderten sie immer wieder daran: „Sie nahmen mir das Telefon weg oder zerrissen die Briefe, die ich geschrieben hatte und meinten: ‚Niemand wird dir glauben.’“

In der Dokumentation „This is Paris“ gibt die Hotelerbin nun genaue Einblicke in ihre Vergangenheit und rührt damit nicht nur einmal zu Tränen. Auf diesem Wege möchte sie nun endlich ihren Eltern und der ganzen Welt davon berichten, wie schlimm diese Zeit war. „Ich denke, es wird gut für uns sein, aber auch emotional. Es gibt keine Geheimnisse mehr.“