Oscar-Gewinner vergewaltigte 14-jährige

Das sind schwere Vorwürfe mit denen sich Oscar-Gewinner Timothy Hutton (59) aktuell auseinandersetzen muss. Die 50-jährige Kanadierin Sera Johnston behauptet, dass der Schauspieler sie 1983 brutal vergewaltigt haben soll. Damals war Johnston gerade einmal 14 Jahre alt – ein Kind also.

Hutton habe sie und ihre Freundinnen kennengelernt, als er für Dreharbeiten in Vancouver war. Auf dem Hotelzimmer des Schauspielers sei den minderjährigen Mädchen dann Alkohol angeboten worden sein. Danach hätte Hutton Johnston in sein Schlafzimmer gebracht. Sie bat ihn daraufhin wieder gehen zu dürfen, aber er habe angeblich nur geantwortet: „Es wird alles gut. Es wird alles gut. Es wird nicht lange dauern, es wird dir gut gehen“, erklärt Johnston gegenüber „BuzzFeed“.


Dann soll er das noch junge Mädchen brutal und ohne Rücksicht vergewaltigt haben während ein Freund das ganze auch noch beobachtete. „Es war sehr schmerzhaft. Gott. Ja, es war sehr schmerzhaft. Schrecklich, schrecklich, absolut schrecklich“, erinnert sich Johnston an die Tortur zurück.


Doch sie reichte erst im letzten Jahr eine Strafanzeige wegen des Vorfalls ein. In Kanada gibt es für sexuelle Übergriffe keine Verjährungsgrenze. Es soll in diesem Falle zu einer finanziellen Einigung gekommen sein. Der Hollywoodstar habe eingangs einer Zahlung von 135.000 US-Dollar zugestimmt, obwohl er die Anschuldigungen bis heute abstreitet und es für die Tat nach so langer Zeit auch keinerlei Beweise mehr gab. Vermutlich wollte er eine öffentliche Hetzjagd vermeiden. Den Deal mit der üppigen Zahlung verwarf Johnston aber nach kurzer Zeit wieder, obwohl ihr Anwalt ihr zum Annehmen der Summe geraten hatte. Doch für sie stehe fest: Vergewaltigung ist Vergewaltigung. Sie rückte erst jetzt mit der Sprache raus, weil ihr aufgrund der „Metoo“-Debatte endlich der nötige Mut dafür zu Teil wurde.