Oliver Pocher von Polizei abgeführt

Heftige Szenen haben sich am Reichstag in Berlin abgespielt. Der bekannte Koch und Buchautor Attila Hildmann traf sich in der deutschen Hauptstadt mit zahlreichen Anhängern, um sich mit einer Demonstration gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen auszusprechen. Vorab hatte der Veganer dieses Vorhaben auf seinem Instagram-Account mitgeteilt und damit für mächtig Ärger gesorgt. Vor allen Dingen für Comedian Oliver Pocher war diese Ankündigung ein gefundenes Fressen und so machte er sich über Hildmann lustig. Dieser allerdings konterte prompt mit folgenden Worten in seiner Instagram-Story: „Nach Schweinegrippe und Corona haben sie dich doch auch auf gefährlichen Gehirnschwund positiv getestet! Bitte mach dazu dein nächstes Video, solange noch genug graue Masse da ist, du kleiner Systempropagandist.“

Oliver Pocher reagierte auf den Diss und schrieb Hildmann, dass er bei der Demo mit einem Mettbrötchen vorbeischauen wolle. Attilas heftige Reaktion: „Kann dir dabei helfen, dein Mettbrötchen in deine Fresse zu drücken.“

Womit wohl kaum jemand gerechnet hatte: Pocher tauchte tatsächlich bei der Demonstration auf. Umringt von Kameras und Schaulustigen stellte sich der 39-jährige dem deutschlandweit bekannten veganen Koch. Es dauerte nur wenige Minuten, bis die Polizei eingreifen musste.

„Können Sie gleich mal kurz an die Seite kommen“, soll einer der Beamten zu dem Comedian gesagt haben.

Schlussendlich verließen die Beamten die Veranstaltung dann auch mit Pocher gemeinsam. Aber nicht etwa, weil es zu Ausschreitungen seitens Oliver Pochers gekommen war, sondern einzig und alleine, um seinen Schutz sicher zu stellen „Das Problem ist: Sie sind ein Magnet, sie ziehen die Leute an“, soll die Begründung der Polizei gelautet haben.

Zwar ist hier sicherlich noch nicht das letzte Wort gesprochen, aber ganz bestimmt war es fürs erste das Beste, dass Oliver Pocher den Rücktritt angetreten hat. Wer weiß, wozu es bei diesem Zusammentreffen sonst gekommen wäre.