Oli und Amira Pocher: Das ist ihr Ehevertrag

Was die meisten Ehepaare unter Verschluss halten, breiten Oliver und Amira Pocher gerne für die Öffentlichkeit aus: Die Rede ist von ihrem Ehevertrag. Und der hat es in sich!

Von Anfang an war für die 27-Jährige klar gewesen, dass sie nicht vom Geld ihres Mannes profitieren wolle. Die im Falle einer Scheidung übliche Regelung „50:50“, wäre für Amira daher nie in Frage gekommen. „Ich habe gesagt, was du einnimmst, was du verdienst, da will ich nicht davon profitieren, das hast du dir erarbeitet“, erklärt sie. Und genau für diese Einstellung liebt Oliver seine Amira sehr.

„Es ist ganz normal: Wenn man heiratet, kann man entweder sagen, wir machen hier gar keinen Ehevertrag und lassen einfach mal laufen und streiten uns dann später mal. Oder man sagt vorher, das und das würde ich angemessen finden“, erklärt Comedian Oliver Pocher und ist sich dennoch sicher, dass der Vertrag doch sowieso schon längst überholt sei. Denn so wie es finanziell im letzten Jahr bei seiner Frau gelaufen ist, hätte er sich jetzt auch entspannt zurücklehnen können.

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Das klassische Modell der Zugewinngemeinschaft wollten jedoch weder Oliver noch Amira. Bei dieser Form der Ehe bleiben die Güter der Partner während der Ehe getrennt. Wenn ein Partner stirbt oder die Ehe geschieden wird, gehen dann aber jeweils 50 Prozent an den anderen. „Mal angenommen: Ich verdiene eine Million, Amira 1.000 Euro. 500.500 Euro würde es dann am Ende für jeden geben. Das finde ich zum Beispiel nicht angemessen“, findet Oliver Pocher. Und Amira stimmt ihm hier auch voll und ganz zu: „Ich würde mich so scheiße fühlen, wenn ich auf einmal 50 Prozent verlangen würde. Das Geld hast du ja nicht wegen mir und du hättest es auch ohne mich“, fügt sie hinzu.

Deswegen geht es in dem Ehevertrag der beiden auch ziemlich fair zu. Amira würde „niemals auf der Straße stehen, alleine wegen der Kinder“, erklärt Oliver. Diese seien nämlich auch nach einer möglichen Scheidung abgesichert. Doch um ihren eigenen Lebensunterhalt müsse sich Amira dann schon selbst kümmern. „Um mich selber kann ich mich wohl kümmern“, stimmt sie ihm zu.

Die beiden heirateten 2019 auf den Malediven und haben zwei Söhne.

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