Neuer Beruf für Til Schweiger

Wer hätte das gedacht: Nach Jahrzehnten im Filmgeschäft verrät der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger nun, wofür sein Herz wirklich schlägt.
Im Interview mit der Wochenzeitung „Zeit“, erklärt Schweiger nämlich aktuell, dass er besonders gerne Lehrer geworden wäre. „Ich wäre mit großer Lust in den Unterricht gegangen“, sagt der „Keinohrhasen“-Star gegenüber der Zeitung.

Die Idee kam ihm Dank der Inspiration durch seinen besten Freund. Dieser ist nämlich selber als Lehrer an einer Grundschule tätig. „Den besuche ich ab und zu, sitze im Unterricht und sehe, wie die Kinder an ihm kleben und wie er sich mit Freude Neues für seinen Lehrplan überlegt. Das wäre auch etwas für mich gewesen“, ist er sich sicher. Ob da aber konzentrierter, vollwertiger Unterricht stattfindet, bei dem die Kinder mitarbeiten, wenn so ein Superstar wie Schweiger mit im Klassenraum sitzt, lässt sich allerdings durchaus in Frage stellen.

Der in Freiburg geborene Schweiger glaubt auch, dass das Leben als Lehrer entspannt und „sehr zufriedenstellend“ sei. Wenn man überlegt, das Lehrer mehr Urlaub haben, als jeder andere Arbeitnehmer auf diesem Planeten, könnte seine Einschätzung also durchaus stimmen. Immerhin gibt es in deutschen Schulen rund 12 Wochen Ferien im Jahr – plus sämtlicher Feier- und Brückentage.

 

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So zufrieden er auch mit einer Umschulung wäre, umso unglücklicher ist der Drehbuchautor und Produzent mit den aktuellen Besuchszahlen seines momentanen Film-Babys „Head full of honey“. Das US-Remake seines deutschen Filmes „Honig im Kopf“, bei dem Nick Nolte die Hauptrolle spielt, will in Deutschland offenbar niemand sehen. Ausschließlich 3000 Leute sahen sich das Alzheimer-Drama im Kino an. Für Schweiger dürfte das eine einzige Katastrophe sein.

Trösten dürften ihn hierüber nur seine Kinder oder aber der Gedanke an eine vielleicht bald entspanntere Zukunft als Lehrer an einer deutschen Grundschule.

 

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