Neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen Roman Polanski

Regisseur Roman Polanski muss vielleicht wieder mit einer Klage der Vergewaltigung rechnen.

Laut „New York Times“, hat sich in der Schweiz ein weiteres Opfer gemeldet, ehemalige deutsche Schauspielerin Renate Langer, welche behauptet der Regisseur habe sie 1972 als sie 15 Jahre war im schweizerischen Gstaad vergewaltigt. Die Polizei im Kanton St.Gallen bestätigt, dass es ein Treffen mit dem Opfer gab und eine Aussage aufgenommen wurde.


Dies wäre also ein neuer und der vierte Fall. Denn Polanski wurde bereits in den USA vor Gericht gebracht, weil er eine 16-jährige vergewaltigt haben soll. Der Regisseur hat sich zu diesem Fall geäußert: „So weit ich das sagen kann, ist es vorbei. Ich habe mich schuldig bekannt. Ich war im Gefängnis. Ich bin wieder in die USA gegangen, um meine Haftstrafe zu verbüßen. Die Leute vergessen das – oder sie wissen es nicht. Dann wurde ich in Zürich eingesperrt. In der Summe habe ich also vier oder fünf Mal mehr im Gefängnis eingesessen als das, was mir versprochen wurde“.

Polanski sieht sich also in der Rolle des Opfers und die Justiz sei nicht ordentlich mit ihm umgegangen. In den USA wird er als Verbrecher behandelt, während er in Europa immer noch als angesehener Regisseur gilt.


Im 2010 hat die schweizer Behörde einen Auslieferungsantrag der USA abgelehnt. Ob es diesmal zu einer Anklage in der Schweiz kommt oder ob die grausame Tat verjährt ist wird sich bald herausstellen.