Natascha Ochsenknecht „dem Tod nur knapp von der Schippe gesprungen“

Natascha Ochsenknecht hat eine Nahtod-Erfahrung mitgemacht: „habe mich selber liegen gesehen. Dann kamen irgendwann vier Engel, die haben gesagt, du hast jetzt nur zwei Optionen: Husten oder Sterben.“

Diese Erfahrung musste Ochsenknecht aufgrund ihrer Hashimoto-Erkrankung machen. Es handelt sich dabei um eine schwere Autoimmunerkrankung. Die Krankheit, die sich als chronische Entzündung der Schilddrüse bemerkbar macht, ist nicht heilbar und tritt immer wieder in Schüben auf.

Ochsenknecht hat viele harte Schübe mitgemacht und ist dabei dem Tod „mehrere Mal nur knapp von der Schippe gesprungen“, sagt die 55-Jährige im Sat.1-Talk „Dinner Party“, die erst am 2. Juni ausgestrahlt wird.

Der Bild-Zeitung lagen jetzt schon die ernsten Zitate des ehemaligen Models vor. Durch die Krankheit sei sie mehrmals zusammengebrochen „bis hin zur Nahtod-Erfahrung“, erzählt Ochsenknecht. Sie habe sich selbst dabei von oben gesehen und sogar Engel seien ihr dabei erschienen.

Das deutsche Promi-Urgestein hat also heftige Erfahrungen mit Leben und Tod hinter sich. Nicht nur durch Hashimoto, sondern auch durch andere gesundheitliche Schicksalsschläge. Dazu gehörte in der Vergangenheit eine Hirnhautentzündung und ein Nasentumor. „Krankheiten waren bei mir wie ein roter Faden“, sagt Ochsenknecht. Sie habe dann immer geheult aber schließlich das Beste daraus gemacht. Inzwischen nimmt die dreifache Mutter Krankheiten mit Humor und macht auch gerne Witze darüber. „Das nehme ich mir einfach heraus.“, sagt sie.

Bei Hashimoto-Schüben treten typischerweise die Symptome einer Schilddrüsenüber und -unterfunktion dicht nacheinander auf. Diese Schwankungen können sehr heftige Auswirkungen auf den Stoffwechsel, das Immunsystem, das Schmerzempfinden und den Kreislauf der Betroffenen haben. Neben den körperlichen Symptomen ist die psychische Belastung enorm. Die Symptome können fast die ganze Bandbreite an mentalen Störungen umfassen.