Nächster Fauxpas von Laschet aufgedeckt

Als Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier über die Flutkatastrophe sprach, sah man Armin Laschet im Hintergrund lachen. Kaum ist dieser erste Skandal verstummt, kommt die nächste Blamage ans Licht.

Eines steht fest: Bezüglich ihrer Fähigkeiten, sich zu blamieren, sind Laschet und Annalena Baerbock sich ebenbürtig.

Zuletzt musste die Grünen-Kanzlerkandidatin sich Plagiatsvorwürfen stellen. In ihrem Buch „Jetzt – Wie wir unser Land erneuern“ fand der Plagiatsforscher Stefan Weber dutzende Plagiatsfragmente. Demnach hat Baerbock von mehreren grünen Außenpolitikern, Joschka Fischer, Jürgen Trittin und sogar vom Buch des Gründen-Co-Vorsitzenden Robert Habeck abgeschrieben.

Nach den Vorwürfen räumte Baerbock ein, dass „viele Ideen“ in ihr Buch eingeflossen seien. Auf die Ursprungstexte solle nun nachträglich verwiesen werden.

In den Umfragewerten hatte das Konsequenzen für die Grünen. Jetzt kommt raus: Der Kanzlerkandidat der CDU scheint aus dem gleichen Holz geschnitzt, was seine Zitierfähigkeiten anbelangt.

In Laschets Buch „Die Aufsteigerrepublik – Zuwanderung als Chance“, das bereits 2009 erschienen ist, fand der Plagiatsjäger Martin Heidingsfelder ebenfalls abgeschriebenes Material. Am Freitag entschuldigte Laschet sich dafür und kündigte an, sein Buch auf etwaige Zitierfehler prüfen und korrigieren zu lassen. Er habe das Buch als damaliger NRW-Integrationsminister geschrieben und sich auf Veröffentlichungen des Ministeriums gestützt. Dabei hatte er sich an den Zeilen des Politikwissenschaftlers und Entwicklungsexperten Karsten Weitzenegger bedient.

Der bestätigte die Vorwürfe via Twitter und machte sie damit öffentlich. Heidingsfelder habe ihn auf das Plagiat hingewiesen. Zunächst habe er bestritten, „jemals etwas so Dummes geschrieben zu haben“, frotzelte er und fügte hinzu: „Ist aber wohl doch mein Paper“.

Später ergänzte der Politikwissenschaftler die Veröffentlichung um seine persönliche Meinung. Demnach habe Laschet „früher die die Wissenschaft wahrgenommen“ und würde heute nur noch „populistische Migrations-Politik“ machen. Ansonsten freue er sich, wenn Herr Laschet sich seiner Meinung zu Doppelpass, Reise- und Meinungsfreiheit anschließe.

7 Kommentare

  1. der herr Zach soll doch auch mal SPD Politiker anschauen,was die so alles tun,oder verbieten das der Medienverlag
    es ist schon verwunderlich wen ein CDU oder CSU Politiker was falsches macht,in den Medien alle Zeitungen voll davon sind,wen aber ein SPD Politiker das selbe macht findet man ins den Zeitungen kaum etwas darüber
    besonders der Spiegel ist da spitze
    bin mal gespannt was kurz vor den wahlen noch veröffentlicht wird,sowie zu den Landtagswahlen im april,wo auch eine woche vorher veröffentlich wurde,daß sich abgeordnete mit masken Bereichert haben,obwohl das schon seit NOVEMBER bekannt war

  2. Na so was! sonst keine andere Probleme?!/LÄCHERLICH !!!!!!
    joh -ich stimme Dir völlig zu.
    Die ganze Politik liegt im Abgrund/ Sodom und Gomorra .
    !! ES GIBT KEINE DEMOKRATIE MEHR !!

  3. Wer sind die Personen, welche mit Laschet scherzen und lachen ? Sind es SPDler ? Ist Laschet in eine Falle getappt ?
    Laschet hat nicht alleine gelacht, es war eine Gruppenheiterkeit.
    Es ist schon komisch, wie diese Situation bewertet und bearbeitet wurde.

  4. sCHON IN DER bIEBEL STEHT ES Wer ohne Fehler ist der werfe den ersten Stein! Man sollte sich aus der Situation aus der Lachenden Gruppe (welche auch angebracht ist sich wärend der Rede des Bundespräsidenten) sich nicht teilnahmslos mit anderen Dingen beschäftigen !! Sich aus dieder Situation Herrn Laschet rauszupicken ist Erstens unfähr + zweitens so gewollt eine Person in Mießkredit zu bringen ! ! !

  5. Hanscha sagt:
    Das ganze politische Kaspertheater zeigt letztendlich nur, dass K E I N E R der drei Kanzler-Anwärter/innen in der Lage ist, Deutschland aus seiner größten Krise herauszuführen, und damit ist nicht nur die ‚Klima – sondern ebenso die generell ausgeblendete, aber genauso gefährliche Finanz-und Wirtschaftskrise seit dem 2. Weltkrieg gemeint .
    Es bewahrheitet sich auch immer wieder auf ’s Neue, dass eine Parteienwahl absolut ineffizient für ein Wählervolk ist, denn der Bürger hat keine Möglichkeit die Machenschaften und Vetternwirtschaft innerhalb der jeweiligen Parteien zu umgehen und gezielt e i n e m erwünschten Kandidaten – und nicht gezwungenermaßen der ganzen Partei – seine Stimme zu geben.

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