Nächste Maßnahme gegen Michael Wendler: Instagram-Konto gesperrt

Michael Wendler wurde in seinen Aussagen immer radikaler. Zuletzt sprach er von „Fake Pandemie“ und „Medienzensur“. Erneut hat sein Handeln harte Konsequenzen. Nach RTL reagiert nun auch Facebook auf die Ausschweifungen des „Egal“-Sängers.

Am Donnerstag wurde der offizielle Instagram-Account von Michael Wendler (48) entfernt. Wer jetzt nach seinem Namen sucht, findet nur noch Fan- bzw. Fake-Konten. Facebook selbst, der Mutter-Konzern hinter Instagram, äußerte sich zur Kontosperrung des Sängers: „Wir haben den Instagram-Account entfernt, da er wiederholt gegen unsere Richtlinien verstoßen hat“. Auf Details ging der Social Media-Gigant dabei nicht ein. In den Richtlinien von Instagram ist allerdings zu lesen: „Wir entfernen alle Inhalte, die glaubhafte Bedrohungen oder Hassrede enthalten“.

Offenbar störte sich Facebook an Worten wie „Fake Pandemie“ und „Medienzensur“. Beides hatte der Wendler via Instagram in die Welt geschrien. Zuvor schon hatte er das Foto-Netzwerk genutzt, um seinen Juroren-Posten bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) aufzukündigen und dabei böse Worte gegen die Medien und die Bundesregierung verloren.

Wendler sieht in den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie „grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung“. Die Medien, wozu sein Haupt-Auftraggeber RTL zählt, bezeichnete der Mallorca-Sänger als „gleichgeschaltet“. Der Sender distanzierte sich umgehend von Michael Wendler. Auch sein Manager und sämtliche Werbepartner sprangen ab.

Nur eine hält weiter zum Wendler: seine 20 jährige Ehefrau Laura Müller.

Via Telegram ging der Wendler vor einigen Wochen noch weiter und bezeichnete Deutschland wegen der Corona-Maßnahmen als „KZ“. Daraufhin schnitt RTL sämtliche bereits gedrehte Szenen mit ihm aus DSDS heraus.

Auf Instagram versuchte der 48-Jährige seine Äußerungen „richtig zu stellen“. Er behauptete, „KZ“ sei eine Abkürzung für „Krisenzentrum“. Er sei weder Holocaust-Leugner noch habe er Nazi-Verbrechen verharmlosen wollen, schrieb er unübersehbar auf ein Instagram-Foto.

Nun ist auch für Facebook der Bogen überspannt. Die zugehörigen Netzwerke werden dem Wendler nicht mehr zur Verfügung stehen, um seine Meinung kundzutun.

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