Naddel hat Mühe zu überleben

Ihr Leben ist seit Jahren von Schicksalsschlägen geprägt, doch jetzt ist die Bohlen-Ex Nadja Abd el Farrag am Boden wie noch nie.

Bisher schlief sie auf dem Sofa bei Freuden oder in einem Zimmer eines Hotels an der Alster. Das Nomadenleben hat nun ein Ende, denn mit 54 Jahren muss Naddel wieder zurück zu ihrer Mutter ziehen. Was für andere wie ein Alptraum klingt, ist für Naddel das Ende einer Odyssee voller dramatischer Tiefpunkte. Endlich wieder ein Dach über dem Kopf zu haben, erscheint der gelegentlichen Mallorca-Sängerin das Wichtigste zu sein. Gegenüber der „Neuen Post“ erklärte sie nun aber, dass der Unterschlupf bei ihrer Mutter nicht auf Dauer sein soll. Am liebsten würde sie so schnell wie möglich wieder auf eigenen Beinen stehen wollen. „Ich hoffe auf seriöse Jobangebote“, sagt sie.

Und das muss sie auch, denn wie sie weiter berichtet, beläuft sich ihr gerade ins Haus geflatterte Rentenbescheid auf gerade einmal 200 Euro. Geld, womit ein Überleben schwer werden würde.


Ob Naddel allerdings in Zukunft mit seriösen Jobangeboten rechnen kann ist fraglich. Immerhin hat dies in den letzten Jahren auch nicht geklappt. Selbst sagt sie sogar, dass sie es oft sogar alleine versaut hat, in dem sie einfach nicht zu Jobs erschienen ist, für die sie gebucht war.

Eingeschränkt ist Naddel bei ihrer Jobauswahl übrigens auch noch. Keine guten Voraussetzungen für die alleinstehende Frau. „Einen normalen Job kann ich nicht machen. Niemand stellt eine durch die Medien bekannte Person ein. Dabei müsste ich arbeiten, bis ich umfalle“, erklärt sie.

Immerhin legt sie mittlerweile ein sehr realistisches Resümee an den Tag: „Ich habe keine Wohnung, kein Geld, keinen Mann und keine Kinder.“


Wie gut also, dass sie erst einmal bei ihrer Mutter unterkommen kann. Hierfür ist sie sehr dankbar: „Jetzt, mit 54, bin ich wieder bei meiner Mutter in Hamburg. Sie unterstützt mich immer. Dafür bin ich sehr dankbar.“