Nach Todesnachricht: Familie Schumacher trauert

Gerade erst öffnete sich die Schumacher-Familie erstmals der Öffentlichkeit und gab persönliche Einblicke in Michaels Leben preis. Jetzt trauern sie um einen wichtigen Menschen, der sie jahrelang begleitete und mit dem Auto sofort nach Frankreich gefahren war, als Schumi 2013 fatal stürzte. Der einstige Arzt von Michael Schumacher (52) ist tot. Dr. Johannes Peil starb im Alter von 67 Jahren.

Peil hatte Krebs und war sehr geschwächt. Schließlich erlitt er eine Lungenentzündung und eine Blutvergiftung. Dann verlor den Kampf gegen seine Krankheit. Bekannt war der Doktor als exzellenter Sportarzt, der zahlreiche Profisportler betreut hat. Darunter Fabian Hambüchen (33), Nico Rosberg (36), Timo Boll (40) und eben Michael Schumacher.

Jahrelang hatte Peil den Formel-1-Star bei seiner beispiellosen Karriere begleitet. Nach dessen tragischem Skiunfall in den Französischen Alpen sei er es auch gewesen, den die Familie als erstes kontaktierte, um Rat zu erhalten. Er war ein enger Vertrauer und betreute Schumi und seine Familie in ihren schwersten Stunden.

Der Sportmediziner war außerdem Inhaber und leitender Arzt der Sportklinik Bad Nauheim, die weit über Hessen hinaus einen sehr guten Ruf genießt und immer wieder Profisportler behandelt. Darüber hinaus war Peil ein Mensch, der Dinge in Bewegung setzte und vermittelte. So gelang es ihm 2006 die saudi-arabische Fußballnationalmannschaft nach Bad Nauheim zu holen und 2010 beteiligte er sich an der Organisation der Landesgartenschau. Außerdem war Peil auch Vorsitzender des Vereins Wirtschaft für Bad Nauheim und Mitglied des Aufsichtsrats der Bad Nauheimer Stadtmarketing und Tourismus GmbH.

Die Diagnose Krebs war ein herber Schlag im Leben dieses aktiven Menschen und die Krankheit raubte ihm in wenigen Monaten die Kraft. Festgestellt wurde Peils Erkrankung im Sommer 2020. Am 24. September 2021 starb er daran.

Peils Lebensgefährtin Mala sagte in ihrer Gedenkrede: „Seine Leidenschaft war die Medizin. Er hatte einen starken Charakter, war voller Tatendrang und sozial enorm engagiert“.

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