Nach Tod von Halyna Hutchins: Alec Baldwin verheimlicht etwas

Eigentlich sollte Alec Baldwin sich gegenüber der amerikanischen Polizei kooperativ zeigen, nachdem er vor einigen Monaten die Kamerafrau Halyna Hutchins am Filmset von „Rust“ mit einer aus unbekannten Gründen geladenen Filmrequisite erschoss. Noch immer konnten die genauen Umstände und der Grund für die geladene Waffe am Set nämlich nicht geklärt werden.

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Doch schon im Dezember des vergangenen Jahres wurde klar, dass die Beamten einen Durchsuchungsbefehl für Baldwins Handy erwirkt hatten, um die darauf enthaltenen Daten und Nachrichten zu überprüfen. Eventuell könnten diese im Zusammenhang mit dem Tod der erst 42-Jährigen stehen.

Wie die „New York Post“ jetzt aber berichtet, soll Baldwin sein Handy bis heute nicht an die Polizei übergeben haben. Die Gründe hierfür sind unklar. Geäußert hat er sich dazu jedenfalls noch nicht. Befragt man aber einen Juristen, wie etwa den beliebten US-Strafverteidiger Kevin Kearon, könnte es folgende Gründe geben. „Wenn Alec Baldwin Textnachrichten oder Anrufe gelöscht hat, könnte er sich der Missachtung der Justiz schuldig gemacht haben. Es gibt aber auch die Möglichkeit, dass er persönliche Nachrichten, zum Beispiel zwischen ihm und seiner Frau, privat halten möchte. Schockierend wäre das nicht.“

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Laut Kearon steht dieses Verhalten des Hollywoodstars aber im direkten Widerspruch zu seiner Ankündigung, mit der Polizei zusammenarbeiten zu wollen. „Das wirkt für viele natürlich verdächtig“, findet er. Und hat damit sicherlich auch recht.

Die Behörden arbeiten inzwischen weiter daran, den Schauspieler zur Herausgabe des Geräts zu bewegen. Denn die darauf enthaltenen Daten könnten entscheidend in der Aufklärung des Vorfalles sein. Und das sollte sicher auch in seinem Interesse sein. Bleibt zu hoffen, dass Baldwin sich hier in Zukunft also kooperativer zeigt. Es sei denn, er hat wirklich etwas zu verheimlichen. Doch auch das würde dann sicher zeitnah ans Licht kommen.

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