Nach Olympia-Skandal: Mega-Star will Pferd kaufen

US-Schauspielerin Kaley Cuoco ist ein riesiger Pferde-Fan. Das ist lange kein Geheimnis mehr. Und aus diesem Grund ist die 35-Jährige nach wie vor schwer getroffen vom dramatischen Vorfall bei den Olympischen Spielen in Tokio, bei dem Sportlerin Annika Schleu das ihr zugeloste Pferd Saint Boy mit einer Gerte schlug.

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Um Saint Boy ein würdevolles Leben zu schenken, bot Cuoco deswegen jetzt an, dass gequälte Pferd zu kaufen, denn das, was sie live im Fernsehen mit ansehen müsste, sei eine echte Schande und eine ekelhafte Präsentation „unseres Sportes in vielerlei Hinsicht“.

„Ich werde dieses Pferd sofort kaufen und ihm das Leben zeigen, das es haben sollte. Nennen Sie Ihren Preis.“ Soll das ein Scherz sein? Nein! Das ist Kaley Cuocos bitterer Ernst!

Inzwischen hat dieses Thema so hohe Wellen geschlagen, dass auch der Deutsche Tierschutzbund aktiv geworden ist. In einer seiner Mitteilungen hieß es: „Nach den tierquälerischen Vorkommnissen beim Modernen Fünfkampf der Frauen im Rahmen der Olympischen Spiele hat der Deutsche Tierschutzbund Strafanzeige gegen die deutsche Reiterin Annika Schleu und deren Trainerin Kim Raisner wegen Tierquälerei und Beihilfe zur Tierquälerei gestellt.“

In einem Interview mit „Die Zeit“, hat sich Annika Schleu zu den Vorwürfen geäußert und sich auch dagegen gewehrt: „Ich habe das Pferd nicht extrem hart behandelt. Ich hatte eine Gerte dabei, die vorher kontrolliert wurde. Genauso wie die Sporen. Ich bin mir wirklich keiner Tierquälerei bewusst.“ Allerdings erklärte sie aber auch, dass sie früher hätte sagen können, „okay, es hat einfach keinen Wert“.

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Zum Hintergrund: Weil Saint Boy, das Pferd, dass Schleu beim Springreiten zugelost wurde, gebockt hatte, forderte ihre Trainerin Kim Raisner sie dazu auf, dass Pferd zu schlagen. Auch Raisner selbst hatte das Pferd mit der Faust in die Seite geboxt. Harte Bilder für Tierliebhaber wie Kaley Cuoco. Es bleibt abzuwarten, ob sie Saint Boy wirklich kaufen wird.

5 Kommentare

  1. Mir tut Frau Scheu leid, was die Presse durch das Verhindern des Pferdes hochspielt. Ich frage die Presse, wie sie gehandelt hätten, wenn sie in derselben Situation gewesen wären. Für mich war das Handeln keine Tierquälerei. Was macht die Presse daraus, sie müßten sich für ihr Handeln bei Frau Scheu entschuldigen. Sigrid Kürschner Limburg

  2. Für das Wohlergehen eines Lebewesens sollte nichts zu kostbar sein, auch nicht eine Goldmedallie.
    Der Vorwurf geht aber nicht nur an die Reiterin und Trainerin, sondern auch an die Verantwortlichen des Wettkampfs!

    Selbst jemand der nicht viel von Pferden versteht kann sehen, dass mit dem Pferd etwas nicht stimmt.
    Es ist schon bei Einritt in den Parqours pitschnass geschwitzt.
    Legt die Ohren an und rollt die Augen. Kein Pferd ist absichtlich so bockig. Irgendwas stimmt nicht.
    Schon da hätte reagiert werden müssen und das Pferd ausgetauscht werden sollen.
    Schlimm wenn die Tiere für den Sport so verheizt werden.
    Ich bin gänzlich gegen den Pferdesport für hohe Preisgelder.
    Das Pferd ist ein Partner des Menschen und kein Sportgelände!

  3. Dem Pferd war schon vor dem Start eindeutig anzusehen, dass es total in Panik, ja fast Todesangst war. Der Veranstalter hätte das Pferd sofort aus dieser Situation nehmen müssen. Dann wäre die Situation gar nicht so eskaliert. Ein Pferd muss doch selber wissen, ob es körperlich und psychisch in der Lage ist, einen bestimmten Parcour zu durchlaufen. Wenn es das nicht freiwillig macht, weiß es, dass es dazu aus irgend einem Grund nicht in der Lage ist. Und natürlich verweigert das Pferd instinktiv. So viel kann ein Pferd selber einschätzen, ob es eine bestimmte Sprunghöhe oder -anzahl schafft.
    Man peitscht doch auch keinen Skispringer eine Schanze hinunter, obwohl er weiß, er dass er an diesem Tag die körperliche oder Konzentrationsfähigkeit nicht dazu hat.
    Sport mit Tieren gehört grundsätzlich verboten, wenn ein Tier gefährdet wird, sowie die Aufgabe nicht mit Begeisterung, ohne Überlastung und komplett freiwillig macht.

  4. Der Deutsche Tierschutzbund und ANDERE sollten lieber die wirklich Verantwortlichen anzeigen!
    Die Funktionäre oder wer ansonsten für die irrsinnige Verloserei der Pferde verantwortlich ist!
    Pferde zulosen:
    Was für ein Schwachsinn!
    Zulosen darf es in keiner Sportart geben!
    Basta!!!

  5. Schon mal etwas von Pferdeflüsterer gehört?
    Der hätte vor dem Rennen davon abgeraten, dieses total verängstigte Pferd einzusetzen!
    Wodurch wurde es aus dem Tritt gebracht?
    Weil es von jemand ANDEREM geritten werden sollte!
    Also, das soll Wetkampf sein? Olympia?
    Jetzt halte ich mich aber zurück, was das ist!
    Selbst wenn das Pferd hätte beruhigt werden können:
    Ein Rückfall wegen der anderen Reiterin wäre vermutlich eingetreten!
    Lasst die Pferde den eigenen Reiterinnen und Reitern!
    Oder verlosen SIE auch ihre FRAUEN für die Öffentlichkeit?
    Zulosen hat es im Sport jedenfalls nicht zu geben!
    Nochmals: BASTA!

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