Nach Mega-Deal: Boykott bei „Die Höhle der Löwen“

Schon seit Jahren verfolgen tausende Menschen die Gründershow „Die Höhle der Löwen“. Jetzt kam es bei der 2016 bekannt gewordenen Firma „Ankerkraut“ zu einem echten Skandal. Denn die Gründer Anne und Stefan Lemcke, die 2020 Multimillionäre mit ihrem Start-up wurden, haben die Mehrheit ihrer Firma nun an den Food-Giganten Nestlé verkauft. Zwar gibt es noch keine offizielle Bestätigung, aber offenbar sollen Nestlé ab sofort 85 Prozent der „Ankerkraut“-Anteile gehören.

Der einstige Investor Frank Thelen findet diesen Mega-Deal einen echten Erfolg. Auf Instagram gratuliert er den Gründen, die er einst 2016 mit seinem Geld unterstützte. „Wow, wer hätte das bei Eurem DHDL-Auftritt gedacht?!? Jetzt seid Ihr selber Löwen und gewinnt mit Ankerkraut Nestlé als Partner. […] Eure Liebe für das Produkt, die Passion für Euer Team und eine starke Kommunikation haben euch zu einem der erfolgreichsten Food-Start-ups gemacht. Wir sagen an dieser Stelle danke, Respekt und wünschen weiterhin viel Erfolg.“


Auch wenn die Gründe von „Ankerkraut“ glücklich über diesen riesigen Schritt sind: Die Mehrheit ihrer Kunden und auch Kooperationspartnern sind das nicht. Ganz im Gegenteil. Es gibt eine Menge Gegenwind angesichts dieses Deals. YouTuber „LeFloid“ beispielsweise, der für die Gewürzmischungen im Rahmen einer Kooperation Werbung machte, zeigte sich auf Instagram empört über den Deal und schrieb:

„Wir wurden im Vorfeld nicht darüber informiert. Wir sind sehr traurig darüber, mussten aber eine Gewissensentscheidung treffen. Da eine Kooperation mit Nestlé für uns nicht infrage kommt, sehen wir keine andere Option, als die Zusammenarbeit mit Ankerkraut schnellstmöglich zu beenden.“

Doch es sind nicht nur die Kooperationspartner, die sich nun von Ankerkraut abwenden. Auch diverse Kunden kritisieren die Zusammenarbeit mit dem stark umstrittenen Unternehmen Nestlé.


„Anscheinend haben die Gründer ihre Kohle rein, ihr Gewissen abgelegt und konnten ihren Laden gewinnbringend verscherbeln. Wenn Ankerkraut nun ein Teil von Nestlé ist, dann wird halt in Zukunft kein Ankerkraut mehr gekauft – ganz einfach“, lautet einer der zahlreichen Kommentare zu dieser Thematik auf Facebook.

Ein Kommentar

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.