Nach Brustkrebsdiagnose: Der nächste Schock für Sängerin Nicole

Schlagerlegende Nicole schockte Deutschland erst vor wenigen Tagen mit ihrer Brustkrebs-Beichte. Und jetzt folgte schon der nächste Schicksalsschlag für die „Ein bisschen Frieden“-Interpretin: Sie ist an Corona erkrankt. Und das nur 16 Monate nachdem sie die Diagnose Brustkrebs erhalten hatte.

„Ich habe Fieber, Schnupfen und Husten. Wäre ich während der Therapie erkrankt, wären die Symptome wohl schlimmer“, ist sie sich sicher und gibt damit auch gleichzeitig einen kleinen Einblick in die schwere ihrer Therapie, die sie und ihren Körper offenbar wirklich gefordert hat.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Benjamin Wolfmeier (@wolfmeierbenjamin)


Um sich auszukurieren hat Nicole ihren Auftritt beim ZDF-„Fernsehgarten“ am heutigen Sonntag abgesagt. Klar ist, dass sie sich jetzt schonen möchte, denn ihr Immunsystem ist nach der harten Krebstherapie sicher nachhaltig angeschlagen. Ihre Familie gibt ihr für ihren Genesungsweg die nötige Unterstützung, wie sie selbst sagt.
Von der Diagnose Krebs war Nicole verständlicherweise damals sehr schockiert, wie sie im Gespräch mit der BILD Zeitung erzählte. „Die Diagnose im Dezember 2020 war ein Schock. Die Zeit blieb stehen. Mein Leben lief in Zeitlupe wie ein Film in mir ab. Ich dachte nur: Ich doch nicht!“

Bei der beliebten Sängerin wurden zwei Tumore in der rechten Brust entdeckt. Die Biopsie ergab recht schnell, dass es sich bei den Knoten um welche der bösartigen Sorte handelte. Auf den Fuß folgte dann die Operation und eine 9-malige Chemotherapie, gefolgt von 28 Bestrahlungen. „Die Tumore waren klein, aber aggressiv.“


Ein Zufall hat am Ende nur dafür gesorgt, dass sie heute noch lebt. Bevor der Krebs diagnostiziert wurde, wollte sie eigentlich nach Südafrika in den Flieger steigen, doch der Flug wurde abgesagt und so nahm sie stattdessen endlich einmal lange aufgeschobene Arzttermine wahr. Und bei einem von ihnen wurde dann auch der Krebs entdeckt, der Nicole gut und gerne das Leben hätte kosten können.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.