Nach Baerbock: Auch bei Laschet ist ein Fehler im Lebenslauf

Deutschlands Kanzlerkandidaten schmücken sich offenbar mit Unwahrheiten. Erst schien es, dass Annalena Baerbock ihre Karriere etwas beschönigte. Jetzt zeigt sich: Ihr Kollege von der CDU kann das wohl auch. Armin Laschet verheimlichte ein dunkles Kapitel in seiner Berufslaufbahn.

Der offizielle Lebenslauf des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet weist Medienberichten eine Lücke auf oder genauer gesagt, es fehlt seine Lehrtätigkeit an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, welcher der CDU-Politiker immerhin sechs Jahre lange nachging. Statt dieser Tätigkeit gab Laschet seine politischen Aktivitäten an.

Wie T-Online-Reporter nun aufdecken, gibt es dafür einen triftigen Grund: Seine Karriere an der Aachener Uni (RWTH) endete 2015 nämlich ziemlich unrühmlich. Auf der RWTH-Website liest sich eine wilde Geschichte über verloren gegangene Klausuren und Unklarheiten, welche Studierenden überhaupt bei der Prüfung anwesend waren. Am Ende schmiss der Verantwortliche Lehrbeauftragte Armin Laschet hin.

Der CDU Kanzlerkandidat Armin Laschet, damals in voller Verantwortung für die Rechtmäßigkeit und die Bewertung der Klausuren, vergab im Semester 2014/2015 die Noten für 35 Studenten. Die dazugehörigen Klausuren waren jedoch verschwunden. Die Noten entstammten Laschets Aufzeichnungen. Später allerdings meldeten einige der 35 Studenten, dass sie gar nicht an der Prüfung teilgenommen hatten. Das Rektorat entschied schließlich die Prüfungsleistungen aller Studierenden zu annullieren. Diese mussten die Klausuren wiederholen.

Zwei Monate später legte Laschet seinen Lehrauftrag an der RWTH Aachen nieder – auf eigenen Wunsch und mit sofortiger Wirkung.

Vor Laschet war bereits Annalena Baerbock (Grüne) für ihren Lebenslauf in Kritik geraten. Sie gab unkorrekte Mitgliedschaften, unter anderem im Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, an. Außerdem gab sie Brüssel als Tätigkeitsort für ihre Arbeit als Büroleiterin an, dabei war sie laut Arbeitgeber-Website in Berlin und Potsdam. Auch das genannte Datum für den Beginn ihrer Leitungsposition stimmte nicht mit den Daten auf der Website des überein. Eine Grünen-Sprecherin stellte die Daten inzwischen richtig.

5 Kommentare

  1. Eine Frechheit wie ich finde. Sowas will ein Land regieren. Hier gibt es doch schon genug korrupte Abgeordneten die dort Geld bekommen für Entscheidungen die kein normaler Mensch mehr versteht.

  2. Seinen Lebenslauf sollte man doch ordnungsgemäß erstellen. Wer das nicht kann, wie soll er denn ein Land regieren? Vollkommen FALSCHE Kandidaten. Haben wir keine besseren Leute? Die 2 Kandidaten sind keinesfalls geeignet!!!!!!!!@@!!@

  3. In jeder Firma würde man sofort gefeuert, wenn herauskommt , dass bei Bewerbungsschreiben fehlerhafte oder falsche Angaben gemacht werden. Unsere Kanzlerkandidaten haben da vielleicht einen Idiotenbonus. Ist aber bei drittklassigen Qualifikation nicht erstaunlich. Man schaue sich doch nur Merkels Riege der Unfähigen, Vergesslichen und Korrupen an. Aber bald werden die ja nach Brüssel gehen. Dort ist das ja die beste Empfehlung, wenn man im eigenen Land nichts auf die Reihe bekam.

  4. „Oh, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß“!
    Haben unsere LÜGNER und KORRUPTEN bisher gedacht!
    Aber nacheinander werden ALLE erwischt!
    Armes Deutschland!
    Oder ist es vielleicht endlich an der Zeit:
    Ralph Brinkhaus zu nominieren!?!

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