Nach Amoklauf: Star-Basketballtrainer flippt völlig aus

Nach dem schrecklichen Massaker an einer texanischen Grundschule äußerte sich nun erstmals Basketball Star-Trainer Steve Kerr sehr emotional vor laufenden Kameras zu der Tragödie und zeigte sich sichtlich bewegt. „Wann werden wir etwas tun?“ schrie er in einer Pressekonferenz und spielte damit auf die abstrusen Waffengesetze in der USA an. „Ich habe es satt, ich habe genug“, erklärt er weiter und spricht damit Millionen Menschen weltweit aus der Seele.

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Bei der besagten Pressekonferenz vor der Playoff-Partie bei den Dallas Mavericks war schnell klar, dass Kerr nicht über Basketball sprechen wollte. Zu nah ging ihm besagter Amoklauf eines 18-jährigen Angreifers, der am Mittwochmorgen deutscher Zeit in einer Grundschule in Uvalde, Texas, das Feuer eröffnete und 19 Kinder sowie zwei Erwachsene tötete.
Sichtlich bewegt sagte der 56-Jährige in der Konferenz: „Ich bin es leid. Ich bin es so leid, hier aufzustehen und den zerstörten Familien da draußen mein Beileid auszusprechen.“ Kerr schlug mehrfach auf den Tisch und musste seine Ausführungen zeitweise unterbrechen, weil er so übermannt war von seinen Emotionen.

Er forderte eine strengere Waffenkontrolle in den USA – und das nicht erst seit gestern. Nur auf diesem Wege könnten Tragödien wie jene aus Texas reduziert oder gar ganz verhindert werden. Anders hätte die USA keine Chance, dass sich solche Dramen in Zukunft verhindern ließen.

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Kerr hat jedoch auch ganz persönliche Beweggründe, die ihn zu seinen Aussagen treiben. Der Vater des achtmaligen NBA-Champion wurde 1984 bei einem Terroranschlag in Beirut erschossen. Eine Erinnerung auf die Kerr vermutlich gerne verzichten würde.

Neben Kerr äußerten sich auch Schauspieler Matthew McConaughey sowie der Papst Franziskus mit Entsetzen über die Tat. Und auch der amerikanische Präsident Joe Biden verurteilt den Amoklauf scharf. Ob dieser nun wieder eine Diskussion über das Waffengesetz entfacht, bleibt abzuwarten.

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