Motsi Mabuse flüchtet aus Deutschland

Motsi Mabuse spielt mit dem Gedanken, Deutschland den Rücken zu kehren. Die 40-Jährige würde gerne nach England umziehen. Einer der größten Gründe ist dabei tatsächlich die Kindergarten-Situation ihrer Tochter. Laut Motsi sei sie nämlich das einzig schwarze Kind in ihrer Gruppe. Mabuse lebt derzeit noch gemeinsam mit Ehemann Evgenij Voznyuk und ihrem Töchterchen in Frankfurt am Main.

Durch einen möglichen Umzug nach England erhofft sich die Tänzerin jedoch, dass sich auch ihr Umfeld und gleichzeitig das ihrer Tochter ändert. Über ihre Auswanderungpläne sprach sie kürzlich mit dem „Mirror“.

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„Ich weiß, dass Großbritannien sein eigenes Ding durchmacht und es viele schwere Probleme gibt, aber die Zahl der Menschen meiner Hautfarbe ist deutlich höher als in Deutschland.“

Dass sie sich ausgerechnet in England eine Verbesserung erhofft, liegt daran, dass im Vereinigten Königreich mit dem Commonwealth eine andere Situation herrsche.

Endgültig entschieden ist das ganze aber wohl noch nicht. Erst einmal will sie schauen, was die Zukunft noch alles so bringt. Einen Umzug kann sie sich grundsätzlich aber auf jeden Fall gut vorstellen – auch wegen ihrer eigenen Karriere.

Denn die Tänzerin ist auch bei „Strictly Come Dancing“, dem britischen Pendant zu „Let’s Dance“-Jurorin und pendelt deswegen aktuell zwischen Deutschland und England. Die Verpflichtung als Jurorin bei beiden Shows hat bereits in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass Motsi sich für eine der beiden Sendungen entscheiden musste. Terminprobleme waren der Grund.

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Großbritannien jedenfalls möchte Motsi Mabuse am liebsten für immer behalten und wurde sich deswegen sicherlich freuen, wenn ihre geliebte Jurorin nicht nur vorübergehend im Land residieren würde. Und auch ihrer Familie würde ein Umzug gefallen: Die können ihre Auftritte im deutschen Fernsehen nämlich bislang leider nicht verfolgen, weil sie die deutsche Sprache nicht sprechen.

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