Motorsport-Legende mit 51 Jahren gestorben

Eine Rennfahrer-Legende ist „viel zu früh nach langer Krankheit“ gestorben. Der Nürburgring und die Formel 1 kondolierte. Die „Top Gear“-Moderatorin und Rennfahrerin Sabine Schmitz ist tot.

Am vergangenen Dienstag erlag die 51-Jährige ihrer Krebserkrankung, gegen die sie seit Jahren kämpfte. Die Motorsportwelt trauert.

„Pionierin, Champion, Königin des Nürburgring“ nannte die Formel 1 Schmitz und schrieb via Twitter zu ihrem Tod: „Sabine Schmitz war ein einzigartiges, sehr geliebtes und geschätztes Mitglied unserer Sportfamilie, und eine Macht in der Inspiration einer neuen Generation Motorsportbegeisterter. Unsere Gedanken sind in dieser traurigen Zeit bei Familie und Freunden“.

1996 triumphierte Schmitz als erste Frau beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Den Titel verteidigte sie 1997 und im Jahr darauf gewann die begeisterte Rennfahrerin den Meistertitel in der Langstreckenserie VLN – ebenfalls als erste Frau.

2005 gründete Schmitz gemeinsam mit ihren Ehemann den Rennstall „Frikadelli Racing“, der jährlich beim 24-Stunden-Klassiker das Publikum begeisterte.

International wurde Schmitz in der britischen Serie „Top Gear“ bekannt. In Deutschland moderierte sie diverse Sportsendungen.

2017 wurde dann der tödliche Krebs bei Schmitz diagnostiziert. Bis 2019 fuhr sie trotzdem noch Rennen. Danach verhinderte die schwere Krankheit ein weiteres Comeback.

Ihre Ehemann Klaus Abbelen und die Familie Schmitz verfassten inzwischen einen wunderschönen Nachruf für die Rennfahrer-Legende:

„Sabine hat im engsten Familien- und Freundeskreis ihre letzte Ruhe gefunden. Sie kämpfte einen langen, grausamen Kampf, verlor dabei aber niemals ihr Lachen und ihre Lebensfreude. Sie hinterlässt uns unendlich traurig und tröstet uns mit den vielen wundervollen Erinnerungen an sie, so als wollte sie sagen: ‚Weint nicht, weil es vorbei ist, sondern lacht und denkt an die schöne Zeit, die wir gemeinsam hatten.'“

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