Moderator Jan Hofer lüftet großes Geheimnis

In wenigen Tagen geht Jan Hofer, Chefsprecher der „Tagesschau“ in den Ruhestand. Kurz vor seinem Abtritt verrät der 68-Jährige dann aber ein großes Geheimnis: Er steht Rede und Antwort über seinen Verdienst. Eine Frage, die sich mancher Zuschauer wohl schon häufiger gefragt haben dürfte.

„Ich habe ja ’ne Planstelle. […] Wir haben alle eine Planstelle“, erklärt er. Außerdem berichtet er, dass man zusätzlich pro Sendung entlohnt werden würde. Denn immerhin würde eine einfache Planstelle nicht besonders gut bezahlt werden. „Die ist so ein Backup“, ein „sozialer Fallschirm, wenn man so will“, erzählt der Journalist. „Das reicht einfach nicht.“ Für eine Hauptausgabe der Tagesschau gebe es dann wohl nur ungefähr 260 Euro. „Das ist das Höchstbezahlte.“

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Diese Einnahmen lassen nicht vermuten, dass man davon unter die Millionäre geht. Doch Jan Hofer weiß es besser! Immerhin würde man in der Regel etwa drei bis vier Sendungen pro Tag produzieren. Aber: „Die werden natürlich alle nicht so hoch bezahlt.“

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Wie er weiter erklärt, könnte es auch vorkommen, dass man nach sechs Stunden Drehzeit gerade einmal 300 Euro verdient hätte. Am Ende eines Drehmonats hat man dann eben ein paar Sendungen gedreht, die mal besser und mal schlechter bezahlt wurden. Reich könne man damit laut Hofer jedenfalls nicht werden. Allerdings wolle er sich „jetzt wirklich nicht beschweren. Ich habe ein Leben lang wirklich gut leben können davon.“ Das Honorar sei das eines „gut bezahlten Angestellten“. Was auch immer das am Ende heißen mag!

Und weiter erklärt Hofer auch noch: „Ich werde ja nicht dafür bezahlt, dass ich um 20 Uhr 15 Minuten vor der Kamera stehe. Sondern ich werde dafür bezahlt, dass ich an 365 Tagen, 24 Stunden öffentlich auch für die ‚Tagesschau‘ da bin.“ In dem Job gebe es nämlich wirklich nur wenig Freizeit. „Ich habe auch zum ersten Mal in diesem Jahr drei Wochen am Stück Urlaub gemacht, weil immer irgendwas dazwischengekommen ist.“

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