Moderations-Aus für „hart aber fair“- Frank Plasberg

Frank Plasberg ist krank. Ein Grund, weshalb er sich aus dem Moderationsalltag zurückzieht. Zumindest vorerst wird er einige Folgen der beliebten Montagabend-Talkshow „hart aber fair“ verpassen. Wie der Sender „Das Erste“ nun bekanntgab, leidet der Moderator unter einem temporären Ausfall seines rechten Gleichgewichtsorgans.


Durch ein sogenanntes Knalltrauma war Plasbergs Ohr schon lange Zeit vorgeschädigt. Seine Ärzte verordneten dem Moderator nun absolute Ruhe. Der Grund, weshalb er „hart aber fair“ vorerst nicht moderieren kann. Wie lange er ausfällt, ist unklar. Darüber machte der Sender bisher keine Angaben und hält sich dies wohl auch weiterhin offen.

Eine Vertretung ist aber bereits gefunden: Susan Link wird die Diskussionssendung vorerst vertretungsweise moderieren. Sie gehört schon seit 2011 zum Team des „ARD-Morgenmagazins“ und ist regelmäßig in der Sendung zu sehen. Seit 2017 ist sie zudem, gemeinsam mit Micky Beisenherz, Moderatorin der WDR-Sendung „Kölner Treff“. Zwischen 2017 und 2019 war sie zudem Moderatorin der MDR-Sendung „Riverboat“. Diese wird inzwischen aber von Jörg Kachelmann und Kim Fisher präsentiert.

Link verfügt also durchaus über ausreichend Erfahrung in diesem Bereich und stellt eine würdige Vertretung für Plasberg dar.


Im Durchschnitt erreichte „hart aber fair“ seit September 2019 rund 2,43 Millionen Zuschauer auf dem montäglichen Sendeplatz um 21 Uhr. Das sind im Mittel 8,4 Prozent Marktanteil. Ein kleiner Rückschritt, wenn man bedenkt, dass dies vor zwei Jahren noch anders aussah. Damals nämlich sahen noch fast drei Millionen Menschen zu und der Marktanteil lag bei mehr als zehn Prozent. Solch einen Zuschauerschwund teilt sich „hart aber fair“ mit anderen Polit-Diskussionssendungen, die allesamt an Zugkraft verloren haben. Woran es liegt, dass die Menschen weniger interessiert in Themen wie Politik und Gesellschaft sind, kann man nur mutmaßen.