Modeikone stirbt nach Sturz bei Opern-Besuch

Erneut ist die Modewelt erschüttert über einen unerwarteten Todesfall. Nach ihrem Sturz vor der australischen Oper verstarb Modeschöpferin Carla Zampatti. Sie wurde 78 Jahre alt.

Die italienisch-australische Modeschöpferin Carla Zampatti war vor allem in Australien sehr berühmt, wo sie ihre Karriere 1956 im Einzelhandel begonnen hatte. Über ihre Boutique in Sydney verkaufte Zampatti ihre eigenen Kollektionen und wurde damit später weltweit erfolgreich. Ihre Designs zeugten von souveräner Eleganz und trugen zu einem gleichberechtigten Frauenbild bei, das viele Stars und Royals gerne zur Schau trugen. Zum berühmten Kundenkreis von Zampatti zählen Kronprinzessin Mary von Dänemark, Nicole Kidman und Cate Blanchett.

Wie ihre Familie bestätigt, starb die 78-Jährige am Ostersamstag. „Die legendäre, australische Modedesignerin Carla Zampatti ist in Sydney verstorben“, heißt es auf Zampattis Website. Weiter schreiben die Hinterbliebenen über die Modeschöpferin: „Carla wird seit langem dafür gefeiert, dass australische Frauen sich durch ihre außergewöhnlichen Designs, ihren Schnitt und ihr Verständnis für die moderne Frau sicher und elegant fühlen“ und bezeichneten Zampatti als „Verfechterin australischer Frauen“ mit einer „multikulturellen Erfolgsgeschichte“.

Die genaue Todesursache wurde nicht veröffentlicht. Bekannt ist aber, dass Zampatti vergangene Woche nach einer Opernvorführung im Hafen von Sydney gestürzt war. Danach habe die Desingerin mehrmals das Bewusstsein verloren und sei schließlich in ein Krankenhaus eingeliefert worden, berichten lokale Zeitungen. Im Krankenhaus verstarb sie vermutlich auch.

Zampatti wurde 1942 in Italien geboren. Acht Jahre später kehrte ihre Familie Europa den Rücken und wanderte nach Australien aus. Als junge Frau etablierte Zapattie dort das Label Carla Zampatti Pty Ltd und eröffnete später eine Reihe von Boutiquen in Australien und Neuseeland.

Die Modeikone war zweimal verheiratet und hinterlässt drei Kinder sowie neun Enkelkinder.

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.