Mitglied der britischen Königsfamilie leidet an Depressionen

Es ist eine Erkrankung, die man niemandem wünscht und die auch vor der britischen Königsfamilie keinen Halt macht. Herzogin Catherines Bruder, James Middelton, erkrankte bereits vor einigen Jahren an der tückischen Krankheiten. Im Interview mit „The Telegraph“ offenbarte der 33-jährige dies auch selbst. Teilweise war der Schwager von Prinz William nicht mehr in der Lage dazu, alltäglich Dinge zu bewältigen. „Ich konnte nicht schlafen, ich konnte kein Buch lese, ich konnte keinen Film gucken, ich konnte nicht essen“, gesteht er.

Es war eine wirklich schwere Zeit für James Middelton und sein gesamtes Umfeld. „Das Ding ist, egal, was für Erfahrungen jemand macht, der Austausch mit der eigenen Familie ist am schwersten.“
Doch er entschloss sich dazu, sich einer kognitiven Verhaltenstherapie zu unterziehen. Im Rahmen dessen gab es auch gemeinsame Sitzungen mit seiner Familie, bei der seine schwester Herzogin Kate ihn ebenfalls sehr unterstütze. „Es war so wichtig, weil es ihnen geholfen hat, mich besser zu verstehen und wie mein Verstand funktioniert.“

Heute geht es James Middelton Gott sei Dank wieder besser und dies hat nach eigenen Aussagen auch einen besonderen, ganz tierischen Grund: „Als ich mich beurlauben ließ, um meine Depressionen zu behandeln, und nicht wusste, wie es weitergehen sollte, sagte mein Therapeut, ich solle etwas tun, das ich liebe – und zwar mit Hunden arbeiten.“
Seine eigene geliebte Hündin habe ihm während seiner gesamten Genesung fest zur Seite gestanden. „Ich erinnere mich daran, wie ich bei meinem Therapeuten saß, mit Ella an meiner Seite.“

Und eben diese war es auch, die James Middelton so dringend für einen Neuanfang benötigte. Dank ihr gründete er nämlich sein Unternehmen „Ella & Co“, das gefriergetrocknetes Rohfutter für Vierbeiner produziert. Mit dieser Geschäftsidee will er allen Fellnasen auf dieser Welt ein kleinen bisschen Liebe zurückgeben. Und das ist ihm auch gelungen.

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