Mit 49: Deutscher Schauspieler gestorben

Ein überraschender Tod schockt die deutsche Schauspielwelt. Der mit dem Conrad-Ekhof-Preis geehrte Schweriner Schauspieler Martin Brauer ist urplötzlich gestorben. Dies teilte das Mecklenburgische Staatstheater jetzt mit. Der 1971 in Rostock geborene Künstler starb in der Nacht zum vergangenen Freitag. Kurz zuvor habe er noch mit Kolleginnen und Kollegen für eine der Wiedereröffnungspremieren des Hauses geprobt. Woran Brauer starb ist bisher nicht bekannt.

„Das Mecklenburgische Staatstheater verliert mit Martin Brauer einen der führenden Protagonisten und einen sehr geschätzten Kollegen. Martin war ein Vollblutkünstler und ein Familienmensch“, sagte auch Generalintendant Lars Tietje und sprach den Angehörigen das Mitgefühl des gesamten Ensembles aus.

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Brauer war nach Engagements in Dresden, Berlin, Magdeburg und Leipzig erst zur Spielzeit 2016/2017 an das Mecklenburgische Staatstheater gewechselt. Als Gastdozent unterrichtete er auch an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und arbeitete außerdem noch als Schlagzeuger mit dem Musik-Kabarettisten Rainald Grebe zusammen. Er hatte sein Leben der Schauspielerei und der Musik gleichermaßen gewidmet.

Wie bereits erwähnt, zeichnete die Gesellschaft der Freunde des Theaters Brauer 2018 mit dem Ekhof-Preis aus. Mit dieser Ehrung werden jährlich herausragende schauspielerische Leistungen gewürdigt. Brauer zählte zu eben jenen Schauspielern, die solche herausragende Leistungen erbrachten.

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Er stand mit vielen verschiedenen Rollen auf der Bühne. In Schwerin unter anderem als Josef Tura in „Sein oder Nichtsein“ sowie in Titelrollen der Stücke „Liliom“, „Mephisto“ und „Cyrano de Bergerac“.

Doch nicht nur die Theaterbühne war Brauers Zuhause. Auch im TV war er zu sehen. So spielte er bei „SOKO Wismar“, „Heldt“ und „In aller Freundschaft“ mit. Im Kinofilm „Fleisch ist mein Gemüse“ übernahm er 2008 ebenfalls eine Rolle. Er wird seinen Fans fehlen.

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