Mick Schumacher: Vergleich mit dem Vater „aktuell schwierig“

Seit Jahren wird Mick Schumacher mit seinem berühmten Vater Michael verglichen. Doch wenn es nach der Meinung des Rennfahrernachwuchs geht, hinkt dieser Vergleich gewaltig. Mick Schumacher findet ihn sogar aktuell überhaupt gar nicht angebracht, wie er jetzt in einem Interview mit dem Magazin „Focus“ verriet.

„Ein Fahrer muss seinen Stil an die Anforderungen des jeweiligen Autos anpassen“, sagte der 21-Jährige dem Magazin. Derzeit fährt Mick in der Formel 2 und das ist seiner Ansicht nach etwas ganz anderes, als wenn man in der Formel 1 fährt. Er wisse nicht, „wie mein Fahrstil aussehen würde, wenn ich ein Formel-1-Fahrer wäre. Deshalb ist der Vergleich mit meinem Vater aktuell schwierig.“


Doch auch wenn Mick keinen Vergleich mit seinem Vater Michael, dem mehrfachen Weltmeister der Formel 1, wünscht, so wird er sich davon wohl nie ganz distanzieren können. Denn momentan deutet alles darauf hin, dass der Sohn des 2013 verunglückten Michael Schumachers schon im nächsten Jahr in der Formel 1 mitfahren wird.

Die beiden Ferrari-Kundenteams Haas und Alfa Romeo haben ein Interesse an dem jungen Mann mit dem großen Namen schon in der Vergangenheit mehrfach bekundet. „Ich fühle mich absolut bereit für den nächsten Schritt“, sagte der aktuelle Spitzenreiter der Formel 2. „Es ist ja kein Geheimnis, dass die Formel 1 mein Traum ist. Falls sich die Möglichkeit eröffnet, 2021 Formel 1 zu fahren, werde ich sicher nicht Nein sagen.“

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Dass Mick schon mit gerade einmal 21 Jahren in die Fußstapfen seines legendären Vaters treten wird, hätte sich wohl kaum jemand träumen lassen. Wie es Michael Schumacher nach seinem Unfall geht, dazu ist nicht viel bekannt. Aber man darf sich wohl sicher sein, dass er trotz allem vor Stolz platzen würde, wenn sein Sohn es ihm gleich macht und in seine – zugegebenermaßen sehr großen – Fußstapfen tritt.

Wir wünschen Mick dabei viel Erfolg und stets die nötige Portion Mut.

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